Sommerprogramm 2019

Liebe Reisefreunde,

ich freue mich Ihnen das neue Sommerprogramm für 2019 vorstellen zu können:

Kurzer Überblick:

  • 1. Juli     Vortrag Europa „Ein evangelisches Leben in der DDR“ mit dem Altbischof von Thüringen Roland Hoffmann und Dekan Huschke
  •  16. Juli     Sommerabend mit Katja Boampong-Brummer – Kunst kennt keine Grenzen (Villa an der Schwabach)
  • 17. Juli    Tagesfahrt Weimar „100 Jahre Bauhaus“ mit Conny Steigleder
  • 27. Juli – 3. August  große Studienfahrt Dänemark mit Dr. Verena Friedrich – wieder ein Platz frei
  • 13. August Lesung „Meine Heimat – Deine Heimat – Keine Heimat“  mit den MarktschreiberInnen im Lkr ERH
  • 22. August    Tagesfahrt Waldsassen/Kappl „Barock in der Oberpfalz“ mit Dr. Verena Friedrich
  • 1. September Lesung zum Poetenfest „Fossile Infanten“ mit Maria Kloos
  • 5. September Tagesfahrt Henneberger Land „Römhild und Heldburg“ mit Dr. Verena Friedrich
  • 20. – 22. September   Pilgern „Fränkischer Jakobsweg – Schwabach bis Gunzenhausen“ mit Pfr. Michael Thein

Das ausführliche Programm können Sie hier herunterladen, bei weiterlesen ansehen oder bei BE anfordern.

16. Juli                                 Sommerabend mit Katja Boampong „Kunst kennt keine Grenzen!“
Beginn:                                19.00 Uhr Villa an der Schwabach
Referentin                         Katja Boampong-Brummer – Kunsthistorikerin
Kosten:                                15,- Euro (inklusive Getränke und Häppchen)
„Kunst kennt keine Grenzen!“

Ein Vortrag über die Grenzenlosigkeit der Kunst, des Wissens, der Finanzmärkte und des Kulturaustausches in Europa. Das Christentum kommt aus Irland nach Friesland, Bayern usw.… Der Nürnberger Albrecht Dürer wird geehrt bei den Italienern seiner Zeit. Dafür sehnen sich und reisen Goethe und andere nach Italien. Der Baumeister des Naumburger Doms lernt in Frankreich. Und die Fuggersprösslinge bekommen Ihre betriebswirtschaftliche Ausbildung in Venedig. Dabei war damals das Reisen noch viel beschwerlicher als heute und die Grenzen wurden strengstens bewacht. Kommunikation über große Distanzen war schwierig und die Weitergabe von Wissen oftmals nur direkt durch Personen oder durch Briefe, Skizzen und Gemälde möglich. Trotzdem hat sich die Kunst, das Wissen und die Kultur ihren Weg durch Europa gebahnt. Denn schon immer gab es Menschen, die den Blick über den Tellerrand – über die Grenze – gewagt haben und neue Ideen, neue Strategien und neue Fähigkeiten mitgebracht haben. Lassen Sie sich von Katja Boampong-Brummer mit einer Auswahl von Werken der Bildenden Kunst überraschen, die Grenz- Öffner, Grenz-Überwinder oder Grenz-Gänger waren und sind. Echte Meilensteine der „europäischen“ Kunst und Kulturgeschichte.

17. Juli                                 Tagesfahrt 100 Jahre Bauhaus in Weimar
08.00 Uhr                           Treffpunkt Busparkplatz am Großparkplatz West Erlangen
Rückkehr                            ca. 21.00 Uhr Großparkplatz West
Kosten                                 69,- Euro
Reiseveranstalter            Conny Steigleder – Reisen.Kultur.Genuss
Reisebegleitung               Carsten Kurtz – BildungEvangelisch
Eine Idee geht auf Weltreise: Klare Linien, geometrische Strenge, Wolkenkratzer, Türme aus Glas, neue Formen bei Einrichtungsgegenständen sowie bei Kinderspielsachen und die Definition der Primärfarben: Vor 100 Jahren wurde die epochale Vorstellung vom neuen Bauen und von einem anderen Handwerk in der Schule von Walter Gropius geboren. Auf dem Programm steht der Besuch der Bauhaus-Universität mit dem berühmten Treppenhaus sowie das Direktorenzimmer von Walter Gropius. Im gegenüber liegenden Winkelbau bzw. sogenannten Werkstatt-Gebäude bestaunen wir die Bilder von Bauhaus-Meister Oskar. Um 13.00 Uhr beginnt unsere 1 ½-stündige „Kombi-Führung“ im Bauhaus-Museum sowie anschließend im „Neuen Museum“ (beide anlässlich des Jubiläums im April 2019 eröffnet). Der Rundgang bietet uns die Möglichkeit, die Highlights beider Museen kennen zu lernen. Von den Anfängen der Moderne um 1860, über die Entwicklung des „Neuen Weimars“ um 1900 mit Harry Graf Kessler und Henry van de Velde, bis hin zum 1919 gegründeten Bauhaus gibt die Führung Einblicke in die verschiedenen Phasen des Aufbruchs in die Moderne. Anschließend werden wir das „Haus am Horn“ besichtigen.

13. August   Lesung „Meine Heimat – Deine Heimat – Keine Heimat“
Uhrzeit:  19.30 Uhr
Eintritt frei!
Ort: Keuz und Quer
Autorinnen lesen aus dem neuestem Buch der „MarktschreiberInnen Landkreis Erlangen-Höchstadt“. Die Anthologie zum Thema „Meine Heimat – Deine Heimat – Keine Heimat“, die im Oktober vergangenen Jahres erschien, spürt den vielfältigen Facetten des Begriffs Heimat nach. Mal poetisch-lyrisch, mal realistisch-erzählend oder auch augenzwinkernd lassen die Geschichten und Gedichte die ZuhörerInnen teilnehmen an Kindheitserinnerungen und Erfahrungen mit verlorener oder neu gefundener Heimat. Das Buch kann zum Preis von 10,- Euro erworben werden. Der Erlös aus dem Buchverkauf und aus freiwilligen Spenden geht zu gleichen Teilen an den HOSPIZVEREIN Eckental mit Umgebung e.V. und die Flüchtlingsinitiative Eckental FLEck e.V.

22. August                          Tagesfahrt „Barock in der Oberpfalz“
08.00 Uhr                           Treffpunkt Busparkplatz am Großparkplatz West Erlangen
Ca. 19.00 Uhr                    Ankunft Großparkplatz West Erlangen
Preis                                     48,- Euro
Reiseleitung                      Dr. Verena Friedrich – Kunsthistorikerin
Reisebegleitung               Karin Orendt – BildungEvangelisch
Die Ursprünge der Klosterstadt Waldsassen finden sich bereits um das Jahr 1133 mit der Gründung des gleichnamigen Zisterzienserklosters durch Markgraf Diepold III. Der noch heute gebräuchliche Begriff „Klosterstadt“ erinnert an die enge Verknüpfung der Stadt mit der wechselvollen Geschichte des Klosters.Die Basilika ist eine der prächtigsten und bedeutendsten  Barockkirchen Süddeutschlands. Nach dem Dreißigjährigen Krieg war die Kirche eine der ersten wirklich anspruchsvollen Neubauten und – neben dem Passauer Dom – der damals größte Sakralbau Bayerns. Drei Kilometer von Waldsassen entfernt finden Sie die Dreifaltigkeitskirche Kappl, ein bedeutender barocker Rundbau und eines der Wahrzeichen des Stiftlandes. Hier auf dem 628 m hohen Glasberg bei Münchenreuth wurde 1685 bis 1689 von Georg Dientzenhofer dieser imposante Bau errichtet. Durch die besondere Architektur und Ausstattung der Kirche soll die Dreifaltigkeit symbolisiert werden. Vom Glasberg genießt man auch einen herrlichen Blick bis weit ins Egerland.

1. September                    Lesung „Fossile Infanten“ mit Barbara Maria Kloos
Ort:                                      Altstädter Kirche Gottesdienst zum Poetenfest
Zeit:                                      11.00 Uhr
Entlang dem roten Faden „leibhaftig in Liebe und Lebensgefahr“ sind Gedichte zu hören, die mit ungewöhnlichen sprachlichen Bildern und Wendungen den Eindruck von der körperlichen Präsenz eines Menschen vermitteln, wie wir ihn bei leibhaftigen Begegnungen in einem Augenblick unbewusst und vorsprachlich gewinnen. Diese zeitgenössischen Verdichtungen von Lebenserfahrungen treffen auf ähnliche Poesie in den Psalmen und dem Hohelied.

5. September                   Tagesfahrt Römhild und Heldburg
08.00 Uhr                           Treffpunkt Busparkplatz am Großparkplatz West Erlangen
Ca. 19.00 Uhr                    Ankunft Großparkplatz West Erlangen
Preis                                     54,- Euro
Reiseleitung                      Dr. Verena Friedrich – Kunsthistorikerin
Reisebegleitung               Carsten Kurtz – BildungEvangelisch
Die kleine Gleichbergstadt Römhild am Fuße der Gleichberge liegt am östlichen Rand des Grabfeldes, im Südwesten Thüringens. Die Gleichberge sind die markanteste Erhebung der Region und Ausgangspunkt zahlreicher Wanderungen. Um 1300 finden wir Römhild als ein mit städtischen Rechten versehenes Gemeinwesen. Heinrich der IV., Graf von Henneberg-Hartenberg wird als Begründer der Stadt an den Gleichbergen genannt. Heute, nach über 1200 Jahren, zeugen noch viele der erhaltungs- und förderungswürdigen Gebäude und Ensembles von der bewegten Geschichte der Stadt. Das Schloss „Glücksburg“ mit seiner beherrschenden Shilhouette erfuhr, als ehemalige Residenz der Henneberger Grafen (bis 1549) und des sächsischen Herzogs Heinrich (1680 bis 1710) Zuwendungen und Leistungen im Rahmen der Denkmalpflege. So kann der Besucher die Ausstellungen des Museums, den restaurierten Festsaal mit prächtiger Stuckdecke und Kerbschnitzarbeiten, den zum Teil rekonstruierten Schlossturm mit überarbeitetem Henneberger Wappen am Portal bewundern.

20. – 22. September      Pilgerwochenende auf dem fränkischen Jakobsweg von Schwabach nach Gunzenhausen
Kosten:                                35,00 Euro (ohne Verpflegung und Übernachtung)
Reiseleitung:                     Michael Thein, Pfarrer, Pilgerbegleiter, Bayreuth
Reisebegleitung:              Sabine Gilson, BildungEvangelisch
Wandern im Zeichen der Muschel – seit 2008 führt der Jakobsweg von Nürnberg nach Eichstätt durch den Landkreis Roth. Mit der neu ausgeschilderten Strecke haben heutige Pilger die Möglichkeit, einen der uralten Wege in Richtung Santiago de Compostella zu begehen. Denn schon im Mittelalter wählten die Menschen häufig den Weg von der früheren Reichsstadt Nürnberg über Eichstätt nach Spanien, um in der Domstadt eine Nachbildung des Heiligen Grabes sowie die Gräber der Diözesanheiligen Willibald und Walburga zu verehren.
Uns erwarten auf unserem ca. 47 Kilometer langen Weg von Schwabach über Kammerstein, Abendberg, Kalbensteinbach nach Gunzenhausen nicht nur zahlreiche Kirchen aus den unterschiedlichsten Epochen, sondern vor allem auch eine abwechslungsreiche, reizvolle Landschaft. Dabei lädt uns das Pilgern ein zur Entschleunigung und zur inneren Ruhe. Auf dem Weg können wir uns selbst, den Mitmenschen, die Natur und Gott neu in den Blick zu nehmen. Dazu gehören auch Andachten und geistliche Impulse und die Bereitschaft, sich einander zu öffnen. (Bitte fordern Sie die Ausschreibung an.)

Download des Programms hier.

Ich würde mich sehr freuen, Sie an der ein oder anderen Veranstaltung wieder zu sehen.

Bis dahin wünsche ich einen schönen Frühling

und alles Gute für Sie,

Carsten Kurtz

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