Glücksmomente und Stolpersteine

Systemische Reihe Veranstaltungen
Systemische Reihe

Beziehung wirkt
Wie wir wieder den Kern des Zusammenlebens entdecken
können
Mo, 07.10.19, 19.30 Uhr

Im erzieherischen Alltag geht es oft um einen gelingenden
Ablauf. Am besten ohne Stress, ohne Konflikte und ohne
einen Beziehungsverlust. In Elterntrainings, die ich
regelmäßig anbiete, klagen Eltern, dass sie immer mehr
die Beziehung zu ihren Kindern verlieren. Sie verstehen
zum Teil gar nicht mehr, was sich in ihnen alles abspielt.
Oft ist es aber auch so, dass Eltern selbst nicht mehr
wissen, was sich alles in ihrer eigenen Beziehung zum
Kind abspielt. Vor lauter Funktionieren gerät nämlich der
Beziehungsaspekt aus dem Blick. Mit einfachen
Veränderungen lässt sich der Alltag wieder beziehungsorientierter
gestalten. Es geht dabei darum, einen Zugang
zu den eigenen Gefühlen zu erhalten, diese auch zu
teilen. Weiter soll der Ärger, der in einem Zusammenleben
auftaucht, auch konstruktiv genutzt werden. Ärger
ist oft ein Hinweis, dass Regeln nicht klar sind. So braucht
es manchmal nur eine Klärung und Reduzierung der
Regeln. An diesem Abend stelle ich Ihnen ein paar
einfache Möglichkeiten vor, wie mehr Beziehung in Ihren
Alltag mit den Kindern einkehren kann.

Gute Beziehungen und Netzwerke
Warum wir sie brauchen, wie sie uns nutzen
Mo, 09.12.19, 19.30 Uhr

Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen. Diese alte
Weisheit wird immer mehr wissenschaftlich untermauert,
von der Neurobiologie, der soziologischen
Netzwerkforschung, den Gesundheitswissenschaften.
Im Vortrag werden spannende und verblüffende
Ergebnisse verständlich dargestellt. Und an vielen
Beispielen werden wir aufzeigen, wie wir das für unseren
Alltag, unsere Beziehungen und unsere Gesundheit
nutzen können.

Lob & Wertschätzung! Alles klar … Oder?
Mo, 27.01.20, 19.30 Uhr

Lob und Wertschätzung werden viele positive Wirkungen
zugeschrieben. Sie werden als ‚Motoren‘ für hilfreiche
Entwicklungen verstanden. In Ratgebern zu
Erziehungsfragen finden sich vielerlei Hinweise zur
Notwendigkeit des bewussten Umgangs mit Lob und
Wertschätzung. Ebenso werden die beiden ‚Vokabeln‘ in
Konzepten für den Umgang mit Menschen verwendet. In
nahezu allen Leitbildern von Organisationen tauchen sie
ganz selbstverständlich auf, Fach- und Führungskräfte
sollen sich entsprechend verhalten. Es wird davon
ausgegangen, dass für ratsuchende Eltern und
professionelle Kommunikatoren beim Loben und
Wertschätzen alles klar sein sollte. Häufig werden
jedoch andere Erfahrungen gemacht.
In unserer Praxis als Systemiker (u. a. in Therapie,
Supervision, Team-/ Organisationsentwicklung)
arbeiten wir mit dem Phänomen, dass Lob und
Wertschätzung einerseits helfen Glücksmomente zu
entwickeln, andererseits entstehen Stolpersteine für
das Zusammenleben und die Zusammenarbeit. Wir
stellen ein Modell zur Einordnung von Lob und
Wertschätzung in unterschiedlichen Situationen vor
und laden Sie ein, mit uns der Frage nachzugehen, wie
ein gutes Miteinander in Familien und im Arbeitsleben
entwickelt und gestaltet werden kann.

„Lernlust statt Notenfrust“
Wie man sich und seinen inneren Schweinehund
besser zum Lernen motiviert
Mo, 17.02.20, 19.30 Uhr

Lernen begleitet uns durch unser ganzes Leben
hindurch. Oft gelingt es uns wie nebenbei unser
Wissen und Handeln zu erweitern, weil wir uns für
eine Sache interessieren und fasziniert davon sind.
Sehr oft quälen wir uns aber auch gerade während der
Schulzeit und im Studium mit ungeliebten Lerninhalten
und können uns nur schwer dazu motivieren diese zu
verinnerlichen.
Der Vortrag zeigt unter anderem auf, wie unser Gehirn
Informationen speichert, welche Auswirkungen unser
internes Belohnungssystem und unsere Emotionen auf
unseren Lernerfolg haben und welche Rolle unsere
Motivation, Erfolg und Misserfolg dabei spielen.
Mit praktischen Beispielen und konkreten Anregungen
für den Lernalltag richtet sich dieser Vortrag an
Schülerinnen, Auszubildende und Studentinnen, die
ihre Lernmotivation und ihren Lernerfolg steigern
möchten. Er bietet Eltern, die ihren Kindern die Freude
am Lernen erhalten möchten, hilfreiche Impulse zur
Gestaltung von Lernsituationen und verschafft
Interessierten einen Überblick zum gehirngerechten
Lernen.

Wut und Ärger als Kraftquelle entdecken
Vom Umgang mit wichtigen Gefühlen
Mo, 09.03.20, 19.30 Uhr

Wut und Ärger sind eine uns mitgegebene Hilfe, zu uns selbst zu finden und das wahre Selbst zu leben. Sie enthalten Energie und Kraft, die eigenen Grenzen zu spüren und sich so im Unterschied zu anderen zu wahren. Leider haben wir oft viel zu wenig gelernt, mit negativen Gefühlen in einer guten, selbstbestärkenden Weise umzugehen. Sie werden schnell als destruktiv erklärt, weil sie sich ohne Verstehen ihrer Bedeutung oft gegen andere Menschen oder gegen sich selbst richten.
Wut ändert ihre Wirkung fundamental, wenn wir verstehenden Bezug dazu bekommen und so einen lebensbereichernden Umgang damit spüren. Sie hilft dann, mehr und mehr zu uns selbst zu kommen und sein zu können, wie wir wirklich sind. Und auch mit der Wut und dem Ärger unserer Kinder und Partner/innen anders umgehen zu können.

Veranstaltungsort: Kreuz&Quer, Haus der Kirche, Bohlenplatz 1, Erlangen
Teilnahmegebühr: 8 Euro / ermäßigt 5 Euro
Anmeldung erforderlich bei: BildungEvangelisch Hindenburgstr. 46a, 91054 Erlangen, Tel. 09131-20013,

E-Mail: bildung.evangelisch-er@elkb.de

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