Studientag – Niederschwellige Bildung

Studientag mit Frau Dr. Marion Fleige vom DIE und Frau Vera Lohel von der AEEB. Am 14. Oktober von 10.00 bis 16.30 Uhr im Kreuz+Quer (Haus der Kirche Erlangen). In Kooperation mit der AEEB.

„Niederschwellige Bildung“ ist zu einem Leitmotiv geworden, Bildungsprozesse neu zu verstehen und zu strukturieren und Bildungslandschaften neu zu gestalten. Festgeschrieben ist dies etwa auch im neuen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz: zu den „zentralen Leitlinien bzw. Kernzielen des Gesetzes gehören unter anderem Niederschwelligkeit, auch mit Blick auf das Ziel einer Erhöhung der Bildungsbeteiligung.“

Was aber heißt „Niederschwelligkeit“ für unser eigenes Bildungshandeln? Dem Ziel, dies herauszufinden, dient dieser Studientag. Wir suchen nach wissenschaftlichen Perspektiven „niedrigschwelliger Bildung“ und wollen Kriterien erarbeiten für unser Bildungshandeln. Dabei sollen Beispiele aus unserer Praxis ebenso Raum finden wie die Fragen, was als niederschwellige Bildung im Sinne des EBFöG anerkannt werden kann.

Referentinnen:

Frau Dr. Marion Fleige, DIE (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, Bonn), Frau Vera Lohel, Verbandsgeschäftsführerin der AEEB (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung).

Vertiefende Workshops

FÖRDERUNG DER BILDUNGSLEISTUNG
Niederschwellige Zugänge zur Erwachsenenbildung nach EbFöG fördern. Nachweis der Bildungsleistung im Rahmen der neuen Verwaltungsvorschriften (BayEbFöG 2019). Frau Vera Lohel, M.A., Verbandsgeschäftsführerin der AEEB

ELTERN- UND FAMILIENBILDUNG – NIEDRIGSCHWELLIG FÜR WEN? Familienbildung soll niedrigschwellig sein. Doch welche „Schwellen“ stören eigentlich wen? Wir skizzieren Ziele und Zielgruppen der Familienbildung, reflektieren Schwellen in der Praxis und diskutieren, welche wir abbauen wollen, und wie. Frau Doris Lüken-Klaßen, Soziologin, Wissenschaftlerin am Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb), Schwerpunkte: Familie und Familienbildung sowie Migration und interkulturelle Kompetenz

DIGITALE BILDUNG Wem ermöglichen digitale Angebote welche Bildungszugänge? Wie könnten wir als wenig digital agile Einrichtungen digital ansprechende (Bildungs-) Angebote implementieren? Herr Markus Hladik, Dipl.Sozialpädagoge, Grafiker, Interdisziplinäres Zentrum für HTA und Public Health / FAU, Mitentwickler der Familien-App im Landkreis ERH:

BARRIERE ERKANNT, GEGENMAßNAHME EINGELEITET, PROBLEM GELÖST?
Jeder Mensch soll sich am sozial-kulturellen Leben in unserem Sozialraum beteiligen können. Doch, welche Barrieren stehen diesem Ziel im Weg und wie lassen sie sich überwinden? Frau Felicitas Keefer, Theater- und Medienwissenschaftlerin (M.A.) und Pädagogin (B.A.), Projektleiterin „Kommune Inklusiv Erlangen“,

Für Wen? Für alle Interessierten aus dem Bereich der Erwachsenenbildung – gerne trägerübergreifend.

Teilnahme kostenlos, aber Unkostenbeitrag für Verpflegung (Kaffee, Mittagessen): 15 €

Ausschreibung und Anmeldung zum Download. Anmeldung bis 10. Oktober erforderlich.

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