Alarmphone Sahara

Moctar Dan Yaye und Azizou Chehou aus dem Sahelstaat Niger werden auf ihrer Info-Tour von ihrer alltäglichen Arbeit beim Alarmphone Sahara berichten. Diese findet unter dem Vorzeichen statt, dass einige der wichtigsten Migrationsrouten durch Niger verlaufen.
Das ist der Grund, weshalb europäische Staaten große Geldsummen investieren, um nigrische Sicherheitskräfte für die Kontrolle und Schließung dieser Routen aufzurüsten – und das um den Preis, dass viele Migrantinnen und Geflüchtete auf noch gefährlichere Routen ausweichen müssen. Hinzu kommt, dass Migrantinnen und Geflüchtete aus verschiedensten Ländern in regelmäßigen Abschiebewellen aus dem Nachbarstaat Algerien an der nigrischen Grenze – mitten in der Wüste – ausgesetzt werden. Insgesamt dient der Niger als eine Art Labor für das Wunschziel europäischer Regierungen, Asyl- und Flüchtlingsschutz an afrikanische Staaten „auszulagern”. So werden schon heute Migrant*innen und Geflüchtete aus ostafrikanischen Ländern direkt aus libyschen Folterlagern in den Niger ausgeflogen – offiziell, um dort ein Asylverfahren zu durchlaufen.

DIE RUNDREISE WIRD ORGANISIERT IN KOOPERATION MIT:

Alarmphone München | Bayrischer Flüchtlingsrat
DGB Gewerkschaftsjugend | Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft
Dekanat Erlangen, freie Flüchtlingsstadt Erlangen
Die LINKE. KV Lüneburg | Institut für Afrikawissenschaften Wien
Kritnet Göttingen | Seebrücke Lüneburg | VHS Region Lüneburg
www.alarmphonesahara.info

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.