Tut um Gottes Willen etwas Tapferes

Zwingli – der Reformator, Lammlichtspiele. Anmoderation: Pfarrerin Scherrfig und Prof. Lubil

26. November – 19.00 Uhr – Lammlichtspiele Erlangen

Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen“, schleuderte er ihnen von der Kanzel entgegen, „tut um Gottes willen etwas Tapferes“. Seine Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind bis heute aktuell.

Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem kleinen Gespräch zwischen der reformierten Pfarrerin Scherrfig und Prof. Lubil, der 20 Jahre an der Uni in Zürich war. Und damit an jenem Ort, an dem auch Zwingli arbeitete und an dem der Film auch spielt. In dieser Anmoderation werden die „Zwinglithemen“ nicht von der wissenschaftlichen Seite betrachtet, sondern aus der persönlich-informativen Ebene. Die beiden Theologen berichten über ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen Zwinglis aus ihrem eigenen Erleben und stehen nach dem Film gerne für ein Gespräch zu Verfügung.

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