Religiöse Phänomene im aktuellen Kinofilm

Religiöse Phänomene im aktuellen Kinofilm

Film mit Gespräch, z.B. mit SchauspielerInnen oder RegieseurIn

Das Kino überrascht uns immer wieder mit Filmen, in denen Elemente der religiösen Überlieferung ihren Widerhall, ihre Umformung, Neudeutung und Anverwandlung finden. Sie bezeugen eine Resilienz religiösen Lebens mitten in der säkularen Moderne. Allerdings werden sie nicht nur dort, sondern auch in den Kirchen meist übersehen oder verkannt. Dabei zeigt sich in diesen Filmen eine manchmal riskante, immer wieder aber auch frappierende Verbindung von spiritueller und ästhetischer Inspiration. Gerade die innovativen Autoren des Kinos entdecken die Kraft der religiösen Traditionen neu, nicht nur der christlichen, sondern auch die anderer Kulturen oder anderer historischer Schichten.

Flyer Alarmphone Sahara

Alarmphone Sahara

Solidarität an den EU-Außengrenzen – 23.10. | ERLANGEN | Kreuz+quer, Bohlenplatz 1 | 19 h

Migrantinnen und Geflüchtete aus afrikanischen Ländern riskieren nicht nur bei der Fahrt über das Meer, sondern auch auf Reisewegen durch die Wüste ihr Leben. Die von den europäischen Staaten betriebene Politik der Migrationskontrolle und der Vorverlagerung von Grenzen auf dem afrikanischen Kontinent schafft vielerorts tödliche Gefahren entlang der Reisewege, ermutigt unterschiedliche staatliche und nichtstaatliche Akteurinnen zu schweren Menschenrechtsverletzungen an Migrantinnen und Flüchtenden, und untergräbt die Bewegungs- und Reisefreiheit zwischen afrikanischen Staaten. Das Alarmphone Sahara wurde ins Leben gerufen, um dem repressiven und tödlichen Grenzregime solidarische Praktiken entgegenzusetzen: Es verbreitet Informationen zur Wüstendurchquerung und unterstützt Migrantinnen und Geflüchtete, die in Not geraten sind. Auch Dokumentation und internationale Öffentlichkeitsarbeit gehören zur Arbeit des Alarmphone Sahara.

Fortbildung Besuchsdienst Erlangen Postkarte Warum?

Wie kann Gott das zulassen?

Fortbildung für den Besuchsdienst

Bei Besuchen wird die Frage immer wieder gestellt: „Wie kann Gott das zulassen? Warum? Und warum ich?“ An diesem Fortbildungstag wollen wir uns mit dieser existenziellen Frage auseinandersetzen. Hierzu wird uns Pfr. Ralph Thormählen mit Impulsen auf den Weg bringen. Anschließend werden wir uns im geschützten Raum austauschen, wie und wann es zu diesen Fragen kommt und wie mögliche, eigene Antworten und Perspektiven aussehen könnten.

Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie noch besser für den nächsten Besuch gerüstet sind. Dafür wird jede/r Teilnehmer/in im Laufe des Tages ein kleines Schatzbüchlein erstellen.

Team
S. Gilson (Erwachsenenbildnerin), Pfr. J. Eunicke, Diakon C. Kurtz
Referent Pfr. R. Thormählen, Gestaltseelsorger (DGfP), Geistlicher Begleiter
Eintritt frei.
Anmeldung bis zum 12.11.2019 erforderlich.

Abschied nehmen von Geflüchteten

Abschied nehmen von Geflüchteten

Freitag, 8. November 2019 I 10.00 – 13.00 Uhr

Der Abschied von Menschen, die man längere Zeit begleitet hat, ist schwer. Vor allem, wenn er unter erzwungenen Bedingungen stattfindet. Obwohl viel Kraft von allen Beteiligten investiert wurde, um einen Aufenthalt zu verwirklichen, kommt oftmals der Punkt, an dem alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ein Abschied unvermeidlich ist. Die Geflüchteten selbst werden ins Ungewisse abgeschoben oder kehren auch freiwillig in ihr Heimatland zurück. Unterstützer*innen, Menschen, die zu Freund*innen und Familie geworden sind, bleiben in Deutschland mit einem Gefühl von Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit zurück.

Die Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten wird Raum bieten, sich über diese Situationen auszutauschen und um gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie mit Abschied und Trennung von vertraut gewordenen Menschen umgegangen werden kann.

Moderation: Renate Merkel, Supervisorin DGSv, Beraternetzwerk für Ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit des Forum Erwachsenenbildung – Evangelisches Bildungswerk e.V.

Anmeldung bis 6. November 2019 an carina.harbeuther@elkb.de

Villa an der Schwabach – Hindenburgstr. 46a – Erlangen – Teilnahme kostenlos

Materialien zum Download bei der Flüchtlingshilfe Paderborn.

flüsternde Farben im Kopf

flüsternde Farben im Kopf

Ausstellung vom 19.9. bis 7.11.2019 im KREUZ+QUER – Haus der Kirche

Begleitprogramm: (ausführliche Beschreibung, Orte und Gebühren entnehmen Sie bitte dem Flyer)

  • Vernissage: Flüsternde Farben im Kopf – künstlerische Auseinandersetzung mit Demenz Do 19.9.2019 – 18 bis 19 Uhr, Grußwort: Prof. Dr. habil Sabine Engel, Prof‘in für Gerontologie und Entwicklungspsychologie, Vorsitzende Dreycedern e.V.
  • fällt aus! Malworkshop-Tandems mit Menschen mit Demenz und Angehörigen
  • fällt aus! Autorinnenlesung: Mia besucht Frau Turboschnecke
  • Offene Schreibwerkstatt – Kreatives Schreiben Di 17.9.2019, 9:15 bis 12 Uhr „Flüsternde Farben im Kopf“ Allein im Blau und tuschelnd Rot – mir fehlt das Wort! In dieser offenen Schreibwerkstatt (für Anfänger*innen und Fortgeschrittene) versuchen Sie, Verwirrung und Erinnerungslücken mit literarischen Mitteln abzubilden. „Thema verfehlt“ gibt es nicht. Leitung: Maike Bodry, Lydia Wagener
  • Tagung: Smarte Technik in der Pflege alter Menschen Do 26.9. / Fr 27.9.2019 (siehe extra Artikel)
  • Vortrag und Gespräch: „Kommunikation mit dementiell Erkrankten“ Mi 2.10.2019, 14:30 bis 16:30 Uhr Prof. Dr. habil Sabine Engel ist überregional bekannt für die von ihr entwickelten Weiterbildungen „EduKation demenz®” [Abkürzung für „Entlastung durch Förderung der Kommunikation bei Demenz”]. Wie verändert sich die Kommunikationsfähigkeit durch eine dementielle Erkrankung? Wie können Gespräche mit Menschen mit Demenz geführt werden, so dass beide Seiten eine gelingende Kommunikation erleben? Referentin: Prof. Dr. habil Sabine Engel, Professorin für Soziale Gerontologie, Vorsitzende Dreycedern e.V.
  • Chor „Singen tut gut!” i.d.R. 14-täglich, donnerstags, immer 17 bis 18 Uhr „…für Menschen mit Demenz, Depression und alle, die schon immer mal singen wollten und sich nie trauten…”
  • Ich weiß doch, was Oma wählen würde!? „Wahlrecht und Demenz“ Mi, 13.11.2019, 19 bis 21 Uhr Wo sind (vielleicht) Grenzen der politischen Mitbestimmung von Menschen mit Demenz bzw. von deren Angehörigen? Wo sind Graubereiche, wie ist die aktuelle Gesetzeslage praktisch, ethisch und medizinisch zu hinterfragen? Die WerkstattDemokratie Erlangen lädt Sie ein zu einem Fachgespräch und zur Diskussion mit: – Friederike Leuthe, Einrichtungsleiterin Bodelschwingh-Haus Erlangen, Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren – Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, Leiter des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Uniklinik Erlangen) – Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, Institut für Politische Wissenschaft, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (FAU)

Fällt aus! Studientag – Niederschwellige Bildung

Fällt aus! Studientag – Niederschwellige Bildung

Der Studientag fällt leider aus! Studientag mit Frau Dr. Marion Fleige vom DIE und Frau Vera Lohel von der AEEB. Am 14. Oktober von 10.00 bis 16.30 Uhr im Kreuz+Quer (Haus der Kirche Erlangen). In Kooperation mit der AEEB.

„Niederschwellige Bildung“ ist zu einem Leitmotiv geworden, Bildungsprozesse neu zu verstehen und zu strukturieren und Bildungslandschaften neu zu gestalten. Festgeschrieben ist dies etwa auch im neuen Erwachsenenbildungsförderungsgesetz: zu den „zentralen Leitlinien bzw. Kernzielen des Gesetzes gehören unter anderem Niederschwelligkeit, auch mit Blick auf das Ziel einer Erhöhung der Bildungsbeteiligung.“

Was aber heißt „Niederschwelligkeit“ für unser eigenes Bildungshandeln? Dem Ziel, dies herauszufinden, dient dieser Studientag. Wir suchen nach wissenschaftlichen Perspektiven „niedrigschwelliger Bildung“ und wollen Kriterien erarbeiten für unser Bildungshandeln. Dabei sollen Beispiele aus unserer Praxis ebenso Raum finden wie die Fragen, was als niederschwellige Bildung im Sinne des EBFöG anerkannt werden kann.

Referentinnen:

Frau Dr. Marion Fleige, DIE (Deutsches Institut für Erwachsenenbildung, Bonn), Frau Vera Lohel, Verbandsgeschäftsführerin der AEEB (Arbeitsgemeinschaft für Evangelische Erwachsenenbildung).

Vertiefende Workshops

Glücksmomente und Stolpersteine

Glücksmomente und Stolpersteine

Wie Familienleben gelingt – Perspektiven aus Familientherapie und Systemischer Beratung
Oktober 2019 – März 2020

Die Systemische Therapie und Beratung ist seit
Jahrzehnten weltweit anerkannt als wirksame Methode.
Sie fokussiert weniger auf Schwächen und Defizite,
sondern auf Stärken und Ressourcen der Menschen. Wie
dieses Wissen hilfreiche Impulse für Paare und Familien
geben kann, erfahren Sie in dieser Veranstaltungsreihe.
Die Vorträge sind für Fachpublikum und persönlich
Interessierte gleichermaßen geeignet.