Vom Schmetterlingsglück und anderen Gottesgaben

Veröffentlichung Sonntag 19. Juli – 11.45 Uhr:

Wunderbar, Schmetterlinge im Sommer, so bunt, so leicht, über Wiesen, in der Weite der Natur, unter blauem Himmel.

Nur ein paar Schläge, fast lautlos. Sie lassen sich tragen vom der Luft, dem Wind. Man kann sie ahnen, die unendliche Leichtigkeit des Seins. Ein Glück, Schmetterlinge so fliegen zu sehen. Da kann es geschehen, dass einem selber kleine Flügel wachsen an der Seele, die leicht wird, getragen vom sanften Atem Gottes. Schmetterlingsglück, so leicht.

Und ist Glück und doch auch dies: so flatterhaft ist das Glück: Jetzt ganz nah – und dann schon wieder weg. Festhalten kann man das Schmetterlingsglück nicht, dann erstickt es schnell. Aber wie kann ich mich dann einstellen, besser noch: einlassen auf das Schmetterlingsglück? Über dieses Schmetterlingsglück soll nachgedacht werden. Nachdenken in Wort und Bild und vor allem mit Musik über: Sich einfach einlassen auf das Glück als Gottesgabe.

Den Trailer sehen Sie hier: YouTube

  • Worte: Prof. Hans Jürgen Luibl
  • Musik: Christoph Reinhold Morath
  • Videoproduktion: David Pusztai und Ben Kühnl
  • Dank an: Cornelia Milatz
  • Bildquellen: www.pixabay.com / www.unsplash.com
  • © www.bildung-evangelisch.de

Der heilige Zorn? Herrgott nochmal, wo bleibt denn da die Gerechtigkeit?

Heiliger Zorn? – Wort und Musik für nachdenkliche Spätaufsteher aus Erlangen

Premiere Sonntag 21. Juni um 11.45 Uhr: Zorn und Wut, Hass und Gewalt – das lässt erschrecken. Und das Erschrecken wird größer mit den gewaltigen und manchmal gewalttätigen Protesten, die Menschen in ihrer Wut auf die Straße treibt, weltweit. Die Wut, sie entsteht aus verweigerter Gerechtigkeit, aus verletzten Menschenrechten. Wut ist ein Brandzeichen, eine unbändige Kraft: sie kann Menschen zerstören, sie kann aber auch zerstören, was Menschen zerstört und kann Gerechtigkeit wieder herstellen. Und es gibt ihn, den heiligen Zorn. Ist das einer, der im Namen Gottes Menschen vernichtet und Leben auslöscht, in heiligen Kriegen, in unbarmherzigen Kreuzzügen? Oder ein Zorn, der für Gerechtigkeit brennt, ein Feuer, das zum Licht-Blick wird für eine bessere Welt?