Christenkreuz und Hakenkreuz

Christenkreuz und Hakenkreuz“ November 2009

 

1. Die Ausstellung im Kontext der Bildungsarbeit von BildungEvangelisch

Die Idee, diese Ausstellung nach Erlangen zu holen kam durch die Inhalte bisheriger Veranstaltungen und Kurse von BildungEvangelisch zu den Themenbereichen:

  • Erzählcafés zu Jahrestagen der Zeitgeschichte
  • Zeitzeugenarbeit zur Nachkriegszeit
  • Kurse für KirchenführerInnen

2. Gedächtniskultur heute’ wird zum Thema

Zum Verständnis der Ausstellung und der damit verbundenen Diskussion zur Gedächtniskultur hat entscheidend beigetragen, vorher in Berlin mit den Frauen Rossié und Geyler-von Bernus eine weitere Kirche zu besichtigen und über mögliche Nutzungskonzepte und den Diskussionsstand in der Gemeinde zu reden.
Wichtig in der Vorbereitung und Durchführung war die Zusammenarbeit mit dem Theologischen Fachbereich der Friedrich-Alexander- Universität und mit dem Verein „Geschichte für Alle – Institut für Regionalgeschichte“.

3. Die Ausstellung als Ort der Kommunikation

Die Zusammenstellung von Veranstaltungen unterschiedlichster Art (Lesungen, Vorträge, Führungen) zu unterschiedlichen Tageszeiten ermöglichten das Erreichen auch sehr unterschiedlicher Teilnehmenden. Auffallend war der Kommunikations-bedarf vieler BesucherInnen sowohl bei Veranstaltungen als auch während der reinen Präsentationszeiten.

Es fanden Führungen für bestehende Gruppen statt (Gesprächskreise, Zeitzeugengruppe und Schulklasse aus Nürnberg). Sie waren geprägt von sehr lebhaften Gesprächen, bei der Schulklasse wurden Arbeitsbögen und Kurzpräsentationen eingesetzt.
Neben der Ausstellungseröffnung war der abschließende Vortrag von Eckart Dietzfelbinger zum Nationalsozialismus in fränkischen Städten am eindrücklichsten.

4. Nachhaltige Prozesse nach außen und innen

Flyer und Plakate erregten über die Stadt hinaus Aufmerksamkeit. Bei regionalen und bayernweiten Treffen wurde das Projekt vorgestellt und Interesse auch an anderen Orten geweckt.
In einigen Gesprächen in der Ausstellung in Erlangen wurde deutlich, dass der Kirchenraum an sich wohl eine stärkere Rolle bei der religiösen Sozialisation spielt, als bisher erwartet.

Downloads

Flyer zum Projekt [pdf Datei 174 KB]

 

Das Projekt wurde gefördert vom