Bild von Till Voigt auf Pixabay

Auf Goethes Spuren in Weimar und Luthers Bildung in Erfurt –alles unter vorweihnachtlichen Vorzeichen…

Adventsreise: 2-tägige Busfahrt vom DI 30.11.-MI 1.12.2021 – durchgeführt von Conny Steigleder – Ausschreibung zum Download

Unsere diesjährige Adventsreise führt uns ins Nachbarbundesland Thüringen. Als erstes besuchen wir Weimar und kehren zurück – oder entdecken ganz neu – im Nationalmuseum am Frauenplan das Wohnhaus von Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832) und die dazugehörende Ausstellung „Lebensfluten – Tatensturm“. Diese seit 2012 im Erweiterungsbau untergebrachte Ausstellung beleuchtet in verschiedenen thematischen Kapiteln das Leben und Werk des berühmten Schriftstellers.
Im Anschluss daran gönnen wir uns eine Mittagspause in der Altstadt, beziehen unsere Hotelzimmer im ***Hotel Kaiserin Augusta und werden von dort mit der Dämmerung in die Innenstadt zurückkehren, um uns von der vorweihnachtlichen Stimmung einholen zu lassen. Vom Marktplatz und Herderplatz bis zum Theaterplatz reihen sich die Hütten des Weihnachtsmarktes aneinander und laden zum Bummeln ein. Im Palais Schardt werden wir mit einem literarisch-musikalischen (Gitarrenmusik von Stefan Schmidt) Programm auf die Adventszeit eingestimmt.
In der Nähe werden wir im gemütlichen Lokal den ersten Tag beim Abendessen ausklingen lassen.
Die berühmte Anna Amalia Bibliothek wurde 1998 ebenfalls als Teil des Ensembles „Klassisches Weimar“ zum UNESCO-Welterbe hinzugefügt. Gegründet 1691 von Herzog Wilhelm Ernst erhielt die Bibliothek erst 300 Jahre später den heutigen Namen, da Herzogin Anna Amalia (1739-1807) ihre größte Förderin war. Goethe selber,

Read more
Tafel Erlangen

#7/2 Podcast: Lebensmittel retten. Menschen helfen.

25 Jahre Erlanger Tafel – BE Podcast mit der Leiterin der Tafel: Elke Bollmann

In Deutschland gibt es über 950 Tafeln, die überschüssige Lebensmittel an bedürftige Menschen verteilen. Pro Jahr sind das in Deutschland über 1,6 Millionen Menschen – seit Corona nimmt die Zahl der Tafel-Kund:innen sogar zu.
Gerade in einer Stadt wie Erlangen, die zu den 10 Kommunen mit der größten Kaufkraft in Deutschland zählt, ist Armut oft unsichtbar.
Aber auch hier gibt es seit 25 Jahren eine Tafel, und viele Menschen, die auf ihre Lebensmittel angewiesen sind.
Wir haben uns zum Gespräch mit Elke Bollmann getroffen, die die Tafel seit drei Jahren leitet. Durch ihre Schilderungen wird deutlich, von welch zentraler Bedeutung die Tafel für viele Erlanger:innen ist. Aber auch, wie viele Tonnen an Lebensmitteln ohne die Tafeln im Müll landen würden.

Wir wünschen der Tafel alles Gute zu diesem Jubiläum und weiter viele engagierte Unterstützer*innen.

weitere Informationen bei der Diakonie Erlangen https://www.diakonie-erlangen.de/ich-brauche-hilfe/armut-und-arbeitslosigkeit/tafel-erlangen/jubilaeum/

Bilder © Diakonie Erlangen – Anna Thiel

20 Jahre Wort und Musik für nachdenkliche Spätaufsteher – Kurzfilm

Rückblick von Prof. Luibl – Ausblick von Christoph Reinhold Morath – Aktuell mit Prof. Bielefeldt – Dankeswort von Christian Sudermann

Feiern Sie mit – der „Spätaufsteher“ wird 20 Jahre alt. Eine Würdigung des Projekts sehen Sie in diesem Video.

Die inhaltliche Bandbreite beschreibt Prof. Luibl mit: “ Von der Lindenstraße bis Kirchenasyl – und wo der liebe Gott sonst noch wohnt.“ Einen kurzen Rückblick mit Ausblick und Grußworten zeigt der Clip. (Klick aufs Bild zeigt den Kurzfilm (7min))

  • Worte: Prof. Dr. Hans Jürgen Luibl
  • Musik: Christoph Reinhold Morath
  • Gast: Prof. Dr. Dr. hc Heiner Bielefeldt
  • Grußwort: Pfarrer Christian Sudermann

Von Anfang an sollte ein Gottesdienstformat entstehen, das mit Anspruch an Wort und Musik Raum bietet für die angemessene Behandlung eines aktuellen oder theologischen Themas bzw. auch eines besonderen Anlasses. Der Schock von Nine/Eleven hat dann bewirkt, dass wenige Wochen später der erste „Spätaufsteher“ in der Markuskirche stattfinden konnte – zu einem Thema. das vom 11. September 2001 her sich anbot: „Gott und das Böse in der Welt“.

Seither sind es etwa 200 Gottesdienste in der Markuskirche und in der Johanneskirche geworden, in denen jeweils ein aktuelles und interessantes Thema mit dazu korrespondierenden Orgelimprovisationen verbunden wird. Die Musik spielt dabei die besondere Rolle als Resonanzraum für die Gedanken, Themen und Ereignisse. Die reellen Improvisationen lassen sich ganz auf den Augenblick ein und sind nicht vorbereitet.

20 Jahre mit einem besonderen Format, das ist Grund zum Feiern und zum Innehalten. So wird es am kommenden Sonntag einen Rückblick auf die Anfänge und einen Überblick über die bisherigen Themen (auch als Liste zum Mitnehmen) geben, dazu ganz aktuelle Gedanken zur Gegenwart und dazu, wie es weitergeht mit dem Spätaufsteher… unsere derzeitige Situation fordert uns dazu heraus, zur Analyse und zur Spurensuche: „Wo ist Gott dabei“?

https://youtu.be/UzMsAGuihug

Bild von Capri23auto auf Pixabay

II. Arbeitsschutz, Datenschutz, Gesundheitsbelehrung, Brandschutz, …

Herbst / Winter 2021 Basiskurse- Fortbildungsreihe Arbeitsschutz II

Basis Schulungen für Ehren- und Hauptamtliche in den Kirchengemeinden des Erlanger Dekanats, nach Beschluss des neu gegründeten Arbeitsschutzausschusses. Bildung Evangelisch veranstaltet die Kurse im Auftrag des Dekanats gemeinsam mit Spezialisten für die jeweiligen Fachgebiete. Die Kosten können – nach Absprache – vom Arbeitgeber bzw. von der Kirchengemeinde übernommen werden.
Die Anmeldung ist erforderlich! Flyer zum Download.

Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz (Gesundheitszeugnis) beim Umgang mit Lebensmitteln
  • Di, 05.10.2021, 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr;
    oder Mo, 18.10.2021 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
  • Kreuz + Quer (Haus der Kirche, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen)

Der Gesetzgeber fordert von Personen, die Lebensmittel herstellen, behandeln oder in den Verkehr bringen oder eine Tätigkeit in Küchen von Gaststätten oder sonstigen Einrichtungen mit oder zur Gemeinschaftsverpflegung (z.B. Kindergärten oder Pflegeheime) beschäftigt werden, vor erstmaligem Dienstantritt eine nicht mehr als drei Monate alte Belehrungsbescheinigung nach §43 IFSG. Bei der Erstbelehrung muss eine Erklärung unterschrieben werden, dass keine Erkrankungen bekannt sind, die ein Tätigkeitsverbot zur Folge hätten. Im Weiteren muss der Arbeitgeber oder Dienstherr bei allen Mitarbeitenden, alle 2 Jahre dokumentiert, Folgebelehrungen durchführen.
Bitte bringen Sie Ihren Personalausweis mit.
Kosten 15 Euro
Referent: Herr Dr. med. Rüdiger S. Görtz, Gesundheitszentrum Erlangen

Ausbildung zum/zur Brandschutzhelfer/in
Read more
Bild von Couleur auf Pixabay

Kunst und Kultur mit Katja Boampong-Brummer

Webinare mit der Erlanger Kunsthistorikerin Katja Boampong-Brummer jeweils um 19.00 Uhr. Sie können sich ganz einfach online selbst anmelden und bekommen dann eine automatische Teilnahmebestätigung. 30 Minuten vor Beginn ist Carsten Kurtz bereits online und kann technische Hilfe leisten.

21.10. 2021, Donnerstag – „El Greco“

„El Greco“- der Fremdling aus Kreta, der in seiner Wahlheimat die spanische Religiösität der Gegenreformation und Inquisition erspürte und verkörperte. Ein Künstler, der Expressionist war, bevor das Wort erfunden wurde; ein Maler, der trainiert war, das Individuelle auszuschließen und durch die Filterung Tintorettos den Weg zu einer damals einzigartigen Ausdruckskunst fand; ein Mann des Manierismus oder frühen Barock, der bei aller Unterschiedlichkeit doch die Zeitgenossenschaft zu Caravaggio bezeugt; am Ende eine Persönlichkeit, die anders als der italienische Kollege keine Nachahmer in ganz Europa fand, sondern schlummerte und erst von Picasso in seiner „blauen Periode“ wieder erweckt wurde.

11.11. 2021, Donnerstag – „Paula Modersohn-Becker“

„Paula Modersohn-Becker“- die stärkste Begabung aus der Worpsweder Malkolonie. Ihr wird eine Ausstellung in der Frankfurter Schirn gewidmet, die die Aufmerksamkeit auf ihre Stellung, die sie prägenden Einflüsse und die Prägnanz ihres kurzen Lebens lenkt. Sie setzt ihren eigenwilligen Kopf durch, erhält Schützenhilfe durch ihren eher biederen Mann, fliegt öfter aus dem Nest des Provinziellen und verarbeitet Einflüsse aus Paris, besonders von Cezanne, aber auch der sog. Primitiven Kunst der außereuropäischen Kulturen, die damals in den Fokus geraten. Sie ist keine Schönmalerin, aber ergreift die Realität mit malerischer Wucht. Die Kette ihrer Selbstporträts  lassen vielfältige Verflechtungen erkennen- und eine erstaunliche Selbstbewusstheit.

9.12., Donnerstag – „Amadeo Modigliani“

Geplant- wenn mir nicht noch ein ausgesprochen weihnachtliches Thema einfiele:
„Amadeo Modigliani“- ( 1884-1920 )- der Maler des nach innen gerichteten Blickes
Wie bei Paula Modersohn ist seine Lebensspanne allzu kurz bemessen, dennoch aber hinterließen beide markante Spuren. Das Œuvre erscheint nicht sehr abwechslungsreich- die Gesichter und Figuren, von Frauen zuvörderst, erscheinen stereotypisiert und mit „blinden“ Augen. Es liegt Moderne in den Kompositionen, eine gute Portion Manierismus begegnet uralter zykladischer Kunst, etwas Rätselhaftes verhindert den voyeuristischen Zugriff. Seitenblicke beispielsweise auf die Skulpturen Constantin Brancusis, auch auf manche Werke Picassos und Matisses` mögen erhellend sein, kannten sie doch einander alle. Ein „enfant terrible“, dem man nicht böse ein kann.

(Beitragsbild von Couleur auf Pixabay) (Artikel aus redaktionellen Gründen neu datiert)

Bild von edsavi30 auf Pixabay

Glücksmomente und Stolpersteine

Die Systemische Reihe steht in diesem Semester im Zeichen der Stärkung für einen neuen Corona-Winter. Die Vorträge finden digital statt, der erste davon zusätzlich in Präsenz (Hybridveranstaltung).

Folgende Themen erwarten Sie:

  • Naturheilkunde und Salutogenese im 21. Jhdt. vor dem Hintergrund von Corona 13.10.21 (Prof. Dr. med. Jost Langhorst)
  • Resilienz – Was uns stärkt und schützt 19.11.21 (Rainer Schwing)
  • Autorität – Kinder und Eltern stärken 07.12.21 (Katrin Wirth)
  • Was könnten Sie tun, damit Ihr Alltag schlimmer wird? – Wie eine systemische Sichtweise den Alltag besser macht 07.03.22 (Peter Martin Thomas)

Den Flyer finden Sie im Anhang. Die digitale Teilnahme ist kostenlos, bitte melden Sie sich mit dem Registrierungslink auf dem Flyer an.

Podcast: Kommt Zeit, kommt (Lasten-)Rad.

Podcast: Kommt Zeit, kommt (Lasten-)Rad.

Folge 6 / Staffel 2: Zweiradtechniker Andreas Blüthner

BildungEvangelisch macht mit beim aktuellen Fahrrad-Trend. Wir haben nämlich beschlossen, uns ein eigenes be-Lastenrad anzuschaffen. Damit wir in Zukunft nachhaltig und klimagerechter in der Stadt und in den Gemeinden unterwegs sein können. In dem Zusammenhang dachten wir es wäre spannend, sich mal mit einem professionellen Fahrradrahmenbauer zu unterhalten.
Andreas Blüthner hat nach seinem Studium (Germanistik und Geschichte) eine Ausbildung zum Zweiradtechniker, Fachrichtung Fahrrad gemacht. Mit seinem eigenen Engagement im Fahrradbereich will er unter anderem zu einer nachhaltigen Verkehrswende beitragen. Warum ihm dieses Thema so wichtig ist und was ihn am Fahrrad allgemein begeistert, das verrät Andi in dieser Podcastfolge.