3 Fragen – ein Espresso

Im neuen Format von BildungEvangelisch trifft sich Pfarrerin Sabrina Kielon mit interessanten Gästen, die eine klare Botschaft zu erzählen haben.
Den Auftakt der Reihe macht Diakon Rainer Fuchs aka Reverend Ray Fox, der 3 Fragen bei einem Espresso beantwortet.
Er liebt Johnny Cash, ist begeisterter Biker und über und über tätowiert: Rainer Fuchs fällt auf. Im legendären Münchner Arbeiterviertel Giesing ist er eine lokale Berühmtheit. Nicht nur wegen seines Aussehens, sondern vor allem auch wegen seines Auftretens. Fuchs ist evangelischer #Diakon und der #Glaube seine große Leidenschaft. Er besucht Häftlinge in Gefängnissen, hilft Alleinerziehenden, spricht mit Jugendlichen an sozialen Brennpunkten. Fuchs steckte selbst tief in der Krise, fand zum Glauben und kennt deshalb alle Seiten des Lebens. Seine Gottesdienste begeistern und selbst junge Leute kommen. In seiner Gemeinde finden Menschen das, wonach sich heute so viele sehnen: Heimat. Und Rainer Fuchs zeigt buchstäblich mit Leib und Seele: Egal zu welcher Konfession man gehört, egal wo man lebt – Gott geht uns nicht nur an, sondern auch unter die Haut.

https://www.kreuz-und-quer.church/

Geldbeutel aus Fahrradschläuchen … Upcycling

UpArt – Ausstellung zum Upcycling im KREUZ+QUER

Vom 13. Januar bis 25. Februar ist die Ausstellung UpArt im kreuz + quer zu sehen, die Werke der Künstlerin Susanne Martin zeigt.

Geldbeutel aus Fahrradschläuchen, Taschen aus LKW-Planen… Upcycling schafft neue Gebrauchsgegenstände aus Müll und Wegwerfprodukten. Die Erlanger Künstlerin Susanne Martin geht einen anderen Weg und schafft daraus Kunst – UpArt eben. Durch vereinheitlichende Farbgebung und strukturierende Anordnung schafft die Künstlerin ein stilvolles Spiel aus Form und Textur.

Eine Führung durch die Ausstellung findet am Donnerstag, den 10. Februar im KREUZ+QUER am Bohlenplatz 1 statt, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Freuen Sie sich auf eine gemeinsame Ausstellungsführung mit der Künstlerin Susanne Martin.

Bitte melden Sie sich für die Vernissage an unter bildung.evangelisch-er@elkb.de oder Tel: 01931 20012. Für die Veranstaltung gilt 2G+ bzw. eine gültige Booster Impfung. Bitte bringen Sie Ihren Impf- und ggf. Testnachweis mitzubringen. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des KREUZ+QUER von Montag bis Donnerstag besucht werden.

Die roten Socken und der liebe Gott

Gedanken zum Amtseid ohne Gotteszusatz – neue Videoreihe: „Ach Du lieber Gott!“

So wahr mir Gott helfe! Der neue Bundeskanzler, der Amtseid und der liebe Gott.
Am Mittwoch wird Olaf Scholz als neuer Bundeskanzler vereidigt – und er wird in seinem Amtseid auf die Formel verzichten „So wahr mir Gott helfe.“ Braucht es diesen Bezug auf Gott? Oder ist er überholt? Oder geht das christliche Abendland jetzt unter? Und was sagt der liebe Gott selber dazu?

„Ach Du lieber Gott“ ist die neue Videoreihe von Prof. Hans Jürgen Luibl mit Kommentaren zu aktuellen Themen, auch Aufregern und manch Merkwürdigkeiten. Die Videos geben die Meinung und Ansichten des Verfassers wieder. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionen in den Kommentaren und bei persönlichen Treffen.

Texte und Idee: Prof. Dr. Hans Jürgen Luibl

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Podcast Folge 8/2 – Nussecken: Nachhaltig und Politisch

Podcast Folge 8/2 – Nussecken: Nachhaltig und Politisch

Das war sicherlich die süßeste Folge, die wir in unseren zwei Staffeln Podcast bisher aufgenommen haben. Getroffen haben wir Kai Küfner, der als gelernter Bäcker mehrere Jahre mit Mission EineWelt nach Tansania gegangen ist, und sich danach als Nusseckenbäcker in Großgründlach selbstständig gemacht. Seine Nussecken sind nicht nur super lecker, sondern werden auch mit regionalen Zutaten hergestellt und unverpackt vertrieben. Wir haben mit Kai aber nicht nur über die vielen verschiedenen Sorten an Nussecken gesprochen, sondern auch generell darüber, was Nachhaltigkeit für ihn als Lebensmittelproduzent, Arbeitgeber und auch politisch engagierter Nürnberger bedeutet.

Hört rein, am besten mit einer Nussecke und einer Tasse Tee dazu!

Aufgrund von einigen personellen Veränderungen ist dies nun vorerst die letzte Podcastfolge des Formats bewegt.beschwert.begeistert. Da wir bei BildungEvangelisch aber nach wie vor begeisterte Podcaster*innen sind, hört ihr mit dieser Folge aber hoffentlich nicht zum letzten Mal von uns.

Wann, lieber Gott, berührst Du mein Herz, dort, wo es weh tut, damit es heilen kann?

Wort und Musik an Buß- und Bettag

„Nichts ist gut in Afghanistan!“ (Margot Käßmann, 2010) – Und sonst?

„Nichts ist gut in Afghanistan“, das sagte die ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirchen in Deutschland in der Neujahrspredigt 2010. Der Sturm der Entrüstung war groß – und doch hatte sie Recht: der Afghanistaneinsatz wurde zur Tragödie. Der Buß- und Bettag 2021 fragt nach Schuld und Verantwortung für Afghanistan und in aktuellen Konflikten.

  • Worte: Prof. Luibl
  • Musik: Christoph Morath

Mittwoch 17. November – 9.30 Uhr – Johanneskirche Erlangen

Bild von Couleur auf Pixabay

Kunst und Kultur mit Katja Boampong-Brummer

Webinare mit der Erlanger Kunsthistorikerin Katja Boampong-Brummer jeweils um 19.00 Uhr. Sie können sich ganz einfach online selbst anmelden und bekommen dann eine automatische Teilnahmebestätigung. 30 Minuten vor Beginn ist Carsten Kurtz bereits online und kann technische Hilfe leisten.

13.01.22, Donnerstag – „Amadeo Modigliani“

„Amadeo Modigliani“- ( 1884-1920 )- der Maler des nach innen gerichteten Blickes
Wie bei Paula Modersohn ist seine Lebensspanne allzu kurz bemessen, dennoch aber hinterließen beide markante Spuren. Das Œuvre erscheint nicht sehr abwechslungsreich- die Gesichter und Figuren, von Frauen zuvörderst, erscheinen stereotypisiert und mit „blinden“ Augen. Es liegt Moderne in den Kompositionen, eine gute Portion Manierismus begegnet uralter zykladischer Kunst, etwas Rätselhaftes verhindert den voyeuristischen Zugriff. Seitenblicke beispielsweise auf die Skulpturen Constantin Brancusis, auch auf manche Werke Picassos und Matisses` mögen erhellend sein, kannten sie doch einander alle. Ein „enfant terrible“, dem man nicht böse ein kann.

Nächste Termine:

24. Februar, Alexej von Jawlensky ( 1865-1941 )

Gabriele Münter hielt ihn für das stärkste Farbtalent in der Gruppe des Blauen Reiter. Mitunter zeigen seine Werke den „fauvistischen“ Mut eines Henri Matisse. Er steht wohl in der zweiten Reihe der expressionistischen deutsch- russischen Formation, hinter den „Chefdenkern“ Kandinsky und Marc, jedoch entwickelt er vor allem seit den 20er Jahren eine sehr eigenwillige Formsprache mit den gewagten Reduktionen seiner Köpfe, die die Grenzen des Erkennbaren ausloten und zeigen, dass man mit einem Minimum an Zeichenhaftigkeit dennoch ein Maximum an Ausdruck erreichen kann.

17. März, Männer der Antike

Die schönsten Männer der Antike- in Bronze und Marmor, „en gros et en detail“ und keinesfalls unanständig.
Unterdessen habe ich so viele beeindruckende, technisch und ästhetisch hinreißende, bewunderungswürdige Kunstwerke der griechischen und römischen Antike gesehen, dass es mich drängt, sie Ihnen einmal geballt in schönen Bildern und Ansichten zu präsentieren. Lassen Sie es nicht verdrießen- das wahre Leben sieht anders aus, aber die Kunst will und kann oft das Ideal schaffen ( zugleich aber auch einem extremen Realismus frönen ). Es wird eine schiere Freude sein, die Kunstfertigkeit, die Würde und Anmut der Figuren zu beobachten. Vielleicht finden sich unter den Zusehenden auch Herren, die sich dieser Herausforderung stellen…. ab und an streue ich auch einmal eine Dame ein!

(Beitragsbild von Couleur auf Pixabay) (Artikel aus redaktionellen Gründen neu datiert)