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Querdenker vs. Schlafschafe – Die Psychologie des Verschwörungsglaubens

Talkrunde mit Prof. Dr. Abele-Brehm – Dienstag, den 22. Juni ab 19 Uh
Der Glaube an Verschwörungen kommt verschiedenen menschlichen Bedürfnissen entgegen, die mit individuellen psychischen und sozialen Dispositionen verbunden sind. Dabei kann es beispielsweise um das Streben nach Kontrolle und Sicherheit, nach einer positiven Selbstwahrnehmung oder auch nach Verstehen gehen. Bei einer offenen Diskussion wollen wir mit Ihnen und der Sozialpsychologin Prof. Dr. Abele-Brehm über die psychologische Dimension von Verschwörungen ins Gespräch kommen.

  • Dienstag, den 22. Juni ab 19 Uhr
  • in Präsenz im Kreuz+Quer (Haus der Kirche, Bohlenplatz 1, 91054 Erlangen).
  • Eintritt frei, Anmeldung erforderlich (info@bildung-evangelisch.de).
  • Es gelten die Hygienerichtlinien des Hauses.

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Kunst und Kultur mit Katja Boampong-Brummer

Webinare mit der Erlanger Kunsthistorikerin Katja Boampong-Brummer. Sie können sich ganz einfach online selbst anmelden und bekommen dann eine automatische Teilnahmebestätigung. 30 Minuten vor Beginn ist Carsten Kurtz bereits online und kann technische Hilfe leisten.

17. Juni 2021: Was ist Kunst?

Diese kühne Frage versuchen wir am 17. Juni zu beantworten ! ( Tatsächlich werden wir es nicht können, jedoch Anregungen zum Nachdenken und möglicherweise zum Relativieren unserer Urteile geben. )

Was erwarten wir von Kunst? Sie soll uns erbauen, erheben, belehren, ästhetisch gefallen- ihre Gesetze sind Wahrheit und Schönheit? Soll sie einem Kanon gehorchen oder völlig individualistisch sein? Soll sie schmücken oder (auch) gesellschaftliche Aussagen treffen? Muss sie stets originell (originär) sein? Darf sie verehrte Vorbilder nachahmen? Muss sie einem Zweck gehorchen (z. B. dem Kultus), einen unmittelbaren Nutzen erbringen- oder ist sie frei? Zählt die Person des Künstlers oder das, was er schafft? Verlangt sie mühevollen Einsatz oder kann sie auch schnell erschaffen sein? Muss sie sich dem Betrachter nur über die Optik offenbaren oder kann sie Tiefenschichten haben, die sich nur über Vorwissen erschließen lassen? Kann ich Kunst, aus ihrem historischen Kontext gelöst, dennoch verstehen? Muss sie überhaupt etwas erzählen? Ist sie etwas Göttliches? Ausdruck und Werkzeug der Kultur? Muss sie transformieren, sublimieren- oder ist das Ding, die Person, das Leben selbst Kunst? Ist sie einfach Lust am Kreativen ?

Kunst = schöpferische Gestaltung von Mythen, Religion, Erfahrungen, Ideen und seelischen Erlebnissen- zumeist aus innerer Notwendigkeit

Anmeldung bitte direkt hier: https://eu01web.zoom.us/meeting/register/u5Apc-quqT0vG9VNGnA5Px4yK4bO-CFQ4GGG

22. Juli 2021: Michelangelo als Bildhauer

Michelangelo liefert schon in jungen Jahren technische Meisterwerke. Er arbeitet zunächst korrelierend zu den ästhetischen Idealen seiner Zeit, der hohen Renaissance. Nach dem David verändern sich Formen und Auffassungen. Ein Übermaß an Aufgaben, Zeitdruck, persönliche Erfahrungen gerinnt in seinen Figurationen zur „terribilitá“, zu gefesselter Energie, zu hochkomplexen, zumeist problematisierten Ausdrucksformen, die den Wandel zum Manierismus vorantreiben und am Ende in ergreifend verinnerlichte Skulpturen münden. Michelangelo musste malen und bauen, aber die Bildhauerei ist sein ureigenstes Terrain. Und doch konnte er selten mit sich zufrieden sein, der Hüne, der ein zerrissener Mensch war. Anmeldung bitte direkt hier: https://eu01web.zoom.us/meeting/register/u5Aof-CvrjIiGtCbqXYGSO9X4VHn0ke83IOS

(Beitragsbild von Couleur auf Pixabay) (Artikel aus redaktionellen Gründen neu datiert)

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Wir haben es in der Hand! Nachhaltigkeitstag für Familien

Samstag, 19.06.21, 10 – 16 Uhr in und um die Villa an der Schwabach
Wichtig: bitte melden Sie sich per Email für ein festes Zeitfenster an!!!

Die Klimakrise geht uns alle an – besonders die Menschen in den hochentwickelten Industriestaaten haben sehr großen Einfluss auf die weltweite Umweltzerstörung. Damit haben wir es aber auch in der Hand, etwas zu ändern und unsere eigene Zukunft und die unserer Kinder nachhaltiger zu gestalten.
Doch wo anfangen angesichts der vielen Probleme? Dieser Tag will Anregungen geben, wie wir mit kleinen Umstellungen im Alltag auf Dauer etwas verändern und damit unser aller Lebensqualität verbessern können. Feste Seife und Shampoo statt Flüssigseife in Plastik, Einkauf vorwiegend regionaler, biologischer und fair hergestellter Lebensmittel, Wasser aus der Leitung statt aus Flaschen mit weiten Transportwegen, bewusste Auswahl von Reinigungsmitteln, bewusster Umgang mit Datenmengen sind erste Beispiele für leicht umsetzbare Veränderungen.
Vieles, was „nachhaltig“ wirkt, tut uns selbst auch gut oder macht sogar Spaß. Und den sollen Sie und ihre Kinder heute haben!

Unser Nachhaltigkeitstag findet in der Villa an der Schwabach statt, vorwiegend im Garten.
In Impulsvorträgen, Gesprächsrunden und an unserem Bücherstand bekommen Sie viele neue bzw. weiterführende Infos.

Mitmachstände bieten Ideen und Aktivitäten für Kinder und Erwachsene an:
  • Bienenwachstücher selber machen,
  • Baumwolltaschen besprühen und dabei etwas über Nachhaltigkeitsziele erfahren,
  • Badebomben herstellen,
  • leckere Aufstriche selber machen,
  • umweltschonende Putzmittel anrühren,
  • E-Lastenräder Probefahren und einiges mehr.

Sie können auf der ESG-Wiese Ihren „Ökologischen Fußabdruck“ erkunden und bei einem informativen Umweltquiz rund um das Gelände attraktive Bücher gewinnen.

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Podcast-Gefängnisseelsorge

Podcast: Seelsorge im Frauengefängnis Aichach

Gefängnisseelsorge – Arbeiten in einer unsichtbar gemachten Welt

Anna Becker ist Pfarrerin und arbeitet im größten Frauengefängnis Deutschlands. Mit kritischem Blick erzählt sie in dieser Podcast-Folge von ihrem Arbeitsalltag, der Lebensrealität der inhaftierten Frauen und den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf beides.

Anna Becker berichtet von einem Ort, der in der gesellschaftlichen Wahrnehmung unsichtbar ist, von dem die allermeisten nur sehr wenig wissen – und vielleicht auch gar nicht mehr wissen wollen.
Umso wichtiger ist dieser Podcast: um die Frauen und ihr Leben im Gefängnis sichtbar zu machen – aber auch, um sich von Anna Becker zum Nachdenken bringen zu lassen über unseren Umgang mit Menschen, die Fehler begangen haben.

#2.3 queer und gläubig #liebegewinnt

#2.3 queer und gläubig #liebegewinnt

Diakonin Denise Wessel über Diversität in Kirche und Theologie

Denise Wessel ist Diakonin und lebt gemeinsam mit ihrer Partnerin in Wien, wo sie als Sozialarbeiterin tätig ist und einen Master in Gender Studies macht. Sehr persönlich erzählt sie in unserem Podcast von ihren Erfahrungen als queere Studentin der Diakoniewissenschaften, vom Aufeinanderprallen verschiedenerer Lebens- und Glaubensvorstellungen. Hört man Denises eigene Geschichte, wird umso deutlicher, wie wichtig Diskussionen um mehr Diversität in Kirche und Theologie sind. Nicht zuletzt deshalb hat sie ihre Masterarbeit dem Thema Queere und lesbische Pfarrerinnen in drei Landeskirchen der EKD gewidmet. (Staffel 2, Folge 3) #liebegewinnt

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Welche Hautfarbe hatte Jesus? Frag ’ne Pfarrerin!

Das neue Video-Projekt von BildungEvangelisch mit Pfarrerin Sabrina Kielon aus dem Dekanat Erlangen. Alle 2 Wochen eine neue Folge.

In der ersten Folge beleuchtet Sabrina Kielon in „YouTube gerechter Sprache“ die Frage nach Herkunft und Hautfarbe von Jesus. Ihr Auftreten ist jugendlich, sympathisch und locker – aber dabei immer wissenschaftlich fundiert. Wie von BE gewohnt, finden Sie die Quellen in der Videobeschreibung. Das schnell geschnittene und dynamische Format soll vor allem junge Erwachsene für kirchliche Bildungsthemen interessieren. Wir freuen uns über Ihr Feedback.

Welche Hautfarbe hatte Jesus? Definitiv nicht weiß. Was wir genau wissen, beleuchten wir in diesem Video.

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Annika, Carina und Prof. Pirner

#2_2 Helfen religiöse Werte in Corona-Zeiten? (Podcast)

Der Podcast „Bewegt, Beschwert, Begeistert“ mit Gast Prof. Dr. Manfred Pirner

Seit über einem Jahr bestimmt die Corona-Pandemie nun schon unseren Alltag. Die damit verbundenen Einschränkungen scheinen jedoch manchen Menschen weniger auszumachen als anderen. Woran liegt das? Welche persönlichen Einstellungen sind es, die Menschen gut durch diese Zeiten bringen? Oft ist bei der Suche nach Antworten von Resilienz, also der persönlichen Widerstandsfähigkeit, die Rede. Aber was hat es damit eigentlich auf sich?

Im Gespräch mit Prof. Dr. Manfred Pirner vom Lehrstuhl für Religionspädagogik und Didaktik des Evangelischen Religionsunterrichts an der FAU sind wir diesen Fragen nachgegangen. Er schildert die verschiedenen Faktoren einer resilienten Lebenseinstellung und auch, wie diese in Verbindung mit christlichem Glauben wirken. Der Blick auf das Potential von religiösen Werte in Krisenzeiten rückt auch die Frage nach dem Religionsunterricht in ein neues Licht: dieser sollte idealerweise gerade jetzt weiter stattfinden, um dessen bestärkende Wirkung für Schüler:innen zu erhalten.