„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“ (Januar – Dekan Huschke)

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“
(Psalm 103, 2)
Ein Wort, das mich bewegt, spätestens seit meine Frau und ich es auf die Geburtsanzeige unseres ersten Kindes geschrieben haben … und ich es vor ein paar Jahren von einem Kurs für Menschen mit Leitungsverantwortung in den letzten Amtsjahren mitgebracht und mir auf den Schreibtisch gelebt habe.
„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“
Ein Wort, das mich bewegt auf meinen Spaziergängen und beim Schwimmen. Meine Gedanken werden durch dieses Wort erst einmal weg bewegt von dem, was mich gerade sonst bewegt. Ich muss meinen Gedanken eine andere Ausrichtung geben. Ich muss meine Gedanken ordnen nach dem, was Gott mir Gutes tut – meistens erlebe ich das durch andere Menschen.

  • Meine Gedanken bewegen sich oft zuerst in den privaten Bereich. Aber dann fällt mir meist auch aus dem beruflichen Umfeld einiges ein, was Gott mir Gutes getan hat …
  • … und langsam bewegt mich dieses Psalmwort wieder zurück zu dem, was mich eben gerade beschäftigt hat und was ansteht…
  • … und ich sehe dann manches doch auch wenig anders mit dem Dank an Gott für das, was er mir in der Tat Gutes getan hat.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“
Besonders nötig habe ich diese Bewegung, wenn ich sauer bin, wenn ich Fehler gemacht habe, wenn mir der Blick nach vorne fehlt. Dann bekomme ich aus dem, was Gott mir Gutes getan hat, Ideen und die Vorstellung, wie es weitergehen könnte, wo ich was anderes machen kann und muss und wie ich aus Jammern, Schwarzsehen und Selbstmitleid wieder rauskomme. Ich bekomme Kraft und Mut mit dem, was Gott mir Gutes getan hat, neu und anders anzupacken und allein oder mit anderen zuzupacken.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“
Toll ist es, wenn mich dieses Wort in Freude und Begeisterung einfach mitreißt und bewegt, weil es klasse ist, was Gott mir gerade Gutes tut, was ich Schönes erleben darf, was mir unverdient geschenkt wird und wo ich mit anderen einfach nur glücklich bin. Hier tanke ich mit diesem Wort Vorrat an Gutem auf für Zeiten, wo ich wieder neu bewegt werden muss, wo andere mir in den Hintern treten müssen oder ich mir selber. Still und allein oder mit meiner Frau und meiner Familie oder FreundInnen und KollegInnen werde ich da zum Glücklichsein und zum Mich Freuen bewegt.

„Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht, was er Dir Gutes getan hat!“
Ich wünsche Ihnen und mir, dass Gott uns mit Worten wie diesen immer wieder bewegt und, wir uns in Bewegung bringen lassen … und so von Gott begleitet unterwegs sind.
Gott segne Sie und mich, dass wir ihn loben können und nicht vergessen, was er uns Gutes getan hat!
Ihr Dekan Peter Huschke

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