Fortbildung Besuchsdienst Erlangen Postkarte Warum?

Wie kann Gott das zulassen?

Fortbildung für den Besuchsdienst

Bei Besuchen wird die Frage immer wieder gestellt: „Wie kann Gott das zulassen? Warum? Und warum ich?“ An diesem Fortbildungstag wollen wir uns mit dieser existenziellen Frage auseinandersetzen. Hierzu wird uns Pfr. Ralph Thormählen mit Impulsen auf den Weg bringen. Anschließend werden wir uns im geschützten Raum austauschen, wie und wann es zu diesen Fragen kommt und wie mögliche, eigene Antworten und Perspektiven aussehen könnten.

Ziel der Fortbildung ist es, dass Sie noch besser für den nächsten Besuch gerüstet sind. Dafür wird jede/r Teilnehmer/in im Laufe des Tages ein kleines Schatzbüchlein erstellen.

Team
S. Gilson (Erwachsenenbildnerin), Pfr. J. Eunicke, Diakon C. Kurtz
Referent Pfr. R. Thormählen, Gestaltseelsorger (DGfP), Geistlicher Begleiter
Eintritt frei.
Anmeldung bis zum 12.11.2019 erforderlich. Online Anmeldung bei Evang. Termine möglich.

www.busstag.de

Geschäftsstelle am Buß- und Bettag geschlossen

Der Buß- und Bettag ist zwar kein gesetzlicher Feiertag mehr, aber weiterhin ein evangelischer Feiertag in Deutschland, der auf Notzeiten zurückgeht. In Zeiten großer Not oder hoher Gefahr wurde die Bevölkerung zu Umkehr und stärkerer Hinwendung zum Gebet aufgerufen. Wegen des Buß- und Bettages bleibt deshalb die Geschäftsstelle von BildungEvangelisch am Mittwoch, 20.11.2019 ganztägig geschlossen. Ab Donnerstag, 21.11.2019 ist das Team wieder für Sie da.

Träume eingeben und lesen unter: https://www.busstag.de/19/

Tut um Gottes Willen etwas Tapferes

Zwingli – der Reformator, Lammlichtspiele. Anmoderation: Pfarrerin Scherrfig und Prof. Lubil

26. November – 19.00 Uhr – Lammlichtspiele Erlangen

Sein Lebenswerk machte ihn weltbekannt: Der Schweizer Ulrich Zwingli war vor 500 Jahren neben Martin Luther einer der wichtigsten Reformatoren der Kirche. Mit messerscharfem Verstand sezierte er das religiöse und gesellschaftliche System und forderte die Mächtigsten seiner Zeit heraus: „Hört auf, nur von Gott zu schwatzen“, schleuderte er ihnen von der Kanzel entgegen, „tut um Gottes willen etwas Tapferes“. Seine Ideen einer sozialen Gesellschaft, die sich um die Armen und Kranken kümmert und die Rechte von Frauen und Kindern schützt, sind bis heute aktuell.

Der Abend beginnt um 19 Uhr mit einem kleinen Gespräch zwischen der reformierten Pfarrerin Scherrfig und Prof. Lubil, der 20 Jahre an der Uni in Zürich war. Und damit an jenem Ort, an dem auch Zwingli arbeitete und an dem der Film auch spielt. In dieser Anmoderation werden die „Zwinglithemen“ nicht von der wissenschaftlichen Seite betrachtet, sondern aus der persönlich-informativen Ebene. Die beiden Theologen berichten über ihre Erfahrungen mit den Auswirkungen Zwinglis aus ihrem eigenen Erleben und stehen nach dem Film gerne für ein Gespräch zu Verfügung.

Landesausstellung Bayern Regensburg

100 Schätze aus 1000 Jahren

Adventsreise: 2-tägige Studienreise nach Regensburg vom DI 3.12.-MI 4.12.2019 mit Besuch der Bayerischen Landesausstellung „100 Schätze aus 1000 Jahren“, der neuen Synagoge, Weihnachtsmärkte und dem Adventskonzert der Domspatzen

Das malerische Regensburg hat seit diesem Jahr gleich mehrere neue Höhepunkte zu bieten: das „Haus der Bayerischen Geschichte“ hat sich mit dem neuen Museum am südlichen Donauufer tatsächlich ein eigenes Haus gebaut, das im Juni erst eröffnet wurde. Im Mittelpunkt stehen die Menschen in Bayern, alle Stämme und auch die Zugezogenen von weither, die ihre Heimat hier gefunden haben. Der rote Faden in der Dauerausstellung lautet: Wie Bayern Freistaat wurde und was ihn so besonders macht. Ab Ende September findet dort im Sonderausstellungsbereich die Bayerische Landesausstellung 2019/2020 statt.

Flyer Alarmphone Sahara

Alarmphone Sahara

Solidarität an den EU-Außengrenzen – 23.10. | ERLANGEN | Kreuz+quer, Bohlenplatz 1 | 19 h

Migrantinnen und Geflüchtete aus afrikanischen Ländern riskieren nicht nur bei der Fahrt über das Meer, sondern auch auf Reisewegen durch die Wüste ihr Leben. Die von den europäischen Staaten betriebene Politik der Migrationskontrolle und der Vorverlagerung von Grenzen auf dem afrikanischen Kontinent schafft vielerorts tödliche Gefahren entlang der Reisewege, ermutigt unterschiedliche staatliche und nichtstaatliche Akteurinnen zu schweren Menschenrechtsverletzungen an Migrantinnen und Flüchtenden, und untergräbt die Bewegungs- und Reisefreiheit zwischen afrikanischen Staaten. Das Alarmphone Sahara wurde ins Leben gerufen, um dem repressiven und tödlichen Grenzregime solidarische Praktiken entgegenzusetzen: Es verbreitet Informationen zur Wüstendurchquerung und unterstützt Migrantinnen und Geflüchtete, die in Not geraten sind. Auch Dokumentation und internationale Öffentlichkeitsarbeit gehören zur Arbeit des Alarmphone Sahara.

Abschied nehmen von Geflüchteten

Abschied nehmen von Geflüchteten

Freitag, 8. November 2019 I 10.00 – 13.00 Uhr

Der Abschied von Menschen, die man längere Zeit begleitet hat, ist schwer. Vor allem, wenn er unter erzwungenen Bedingungen stattfindet. Obwohl viel Kraft von allen Beteiligten investiert wurde, um einen Aufenthalt zu verwirklichen, kommt oftmals der Punkt, an dem alle Möglichkeiten ausgeschöpft sind und ein Abschied unvermeidlich ist. Die Geflüchteten selbst werden ins Ungewisse abgeschoben oder kehren auch freiwillig in ihr Heimatland zurück. Unterstützer*innen, Menschen, die zu Freund*innen und Familie geworden sind, bleiben in Deutschland mit einem Gefühl von Wut, Enttäuschung und Hilflosigkeit zurück.

Die Fortbildung für Haupt- und Ehrenamtliche in der Arbeit mit Geflüchteten wird Raum bieten, sich über diese Situationen auszutauschen und um gemeinsam Strategien zu entwickeln, wie mit Abschied und Trennung von vertraut gewordenen Menschen umgegangen werden kann.

Moderation: Renate Merkel, Supervisorin DGSv, Beraternetzwerk für Ehrenamtlich Engagierte in der Flüchtlingsarbeit des Forum Erwachsenenbildung – Evangelisches Bildungswerk e.V.

Anmeldung bis 6. November 2019 an carina.harbeuther@elkb.de

Villa an der Schwabach – Hindenburgstr. 46a – Erlangen – Teilnahme kostenlos

Materialien zum Download bei der Flüchtlingshilfe Paderborn.

flüsternde Farben im Kopf

flüsternde Farben im Kopf

Ausstellung vom 19.9. bis 7.11.2019 im KREUZ+QUER – Haus der Kirche

Begleitprogramm: (ausführliche Beschreibung, Orte und Gebühren entnehmen Sie bitte dem Flyer)

  • Vernissage: Flüsternde Farben im Kopf – künstlerische Auseinandersetzung mit Demenz Do 19.9.2019 – 18 bis 19 Uhr, Grußwort: Prof. Dr. habil Sabine Engel, Prof‘in für Gerontologie und Entwicklungspsychologie, Vorsitzende Dreycedern e.V.
  • Chor „Singen tut gut!” i.d.R. 14-täglich, donnerstags, immer 17 bis 18 Uhr „…für Menschen mit Demenz, Depression und alle, die schon immer mal singen wollten und sich nie trauten…”
  • Ich weiß doch, was Oma wählen würde!? „Wahlrecht und Demenz“ Mi, 13.11.2019, 19 bis 21 Uhr Wo sind (vielleicht) Grenzen der politischen Mitbestimmung von Menschen mit Demenz bzw. von deren Angehörigen? Wo sind Graubereiche, wie ist die aktuelle Gesetzeslage praktisch, ethisch und medizinisch zu hinterfragen? Die WerkstattDemokratie Erlangen lädt Sie ein zu einem Fachgespräch und zur Diskussion mit: – Friederike Leuthe, Einrichtungsleiterin Bodelschwingh-Haus Erlangen, Wohn- und Pflegeeinrichtung für Senioren – Prof. Dr. med. Elmar Gräßel, Leiter des Zentrums für Medizinische Versorgungsforschung, Leiter des Bereichs Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie (Uniklinik Erlangen) – Prof. Dr. Dr. h.c. Heiner Bielefeldt, Institut für Politische Wissenschaft, Lehrstuhl für Menschenrechte und Menschenrechtspolitik (FAU)