Knüppel aus dem Sack

„aus dem Beichtstuhl“ – Kommentar von Prof. Luibl #kurz #krass #kirchlich

Knüppel aus dem Sack – das ist das irre Motto der großen und kleinen Diktatoren. Knüppel aus dem Sack, auch wenn Porzellan zerschlagen wird und Menschen dabei verbluten an Leib und Seele. Gegen die Gewalt steht Gewalt, aber weiter hilft sie nicht. Was hilft, liegt näher: es gibt mehr Gutes, als wir sehen. Die Geburt eines Kindes, das Lachen, eine gute Idee, da wächst mitten im Chaos das Gute in die Zukunft hinein. Lachen, auch über mich selber, befreit – und die Diktatoren bekommen Angst und fliehen.

Das Projekt „Aus dem Beichtstuhl“ zur ARD-Themenwoche #wieleben am Freitag um 17:30 Uhr im BR (Frankenschau) und vorab in der #ARDMediathek.

Alle Videos zu der Beichtstuhl – Reihe sehen Sie hier:

https://youtube.com/channel/UCHrsDJ9i0TsmXn0NM_j_XpQ

Die Videos geben die Meinung und Ansichten des Verfassers wieder. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionen in den Kommentaren und bei persönlichen Treffen.

Quellen, auf die sich Prof. Luibl in seinem Video bezieht, bzw. die das Thema untermauern:

© BildungEvangelisch Erlangen 2020
Texte und Idee: Prof. Hans Jürgen Luibl
Schnitt + Projektleitung: Mac Felix
Produktion: BE / Carsten Kurtz
Mitarbeit: Jana Küchler
Bilder: Carsten Kurtz

Kamera vs Kamera

Kirche – Corona – Internet – was war? was bleibt?

mit dem EGON Team und Vernetzter Kirche

An dem Abend suchen wir gemeinsam mit dem EGON Team und Frau Dr. Tanja Stiehl von der Vernetzten Kirche nach Antworten auf folgende Fragen:

·         Gibt es schon eine erste „offizielle“ Analyse über die Wirkung der Angebote? Input von Frau Dr. Stiehl mit ersten Zahlen aus der Analyse der ELKB.

  • Gibt es Empfehlungen seitens Vernetzter Kirche für die Online Angebote für die zweite Welle?
  • Wie ist die Erfahrung vor Ort mit den ganzen Angeboten? Was hat sich bewährt, was sollte man vermeiden? (Austausch)
  • Wo liegt der Vorteil von Streaming vs. Aufzeichnung? …
  • Welche digitalen Angebote eigenen sich besonders für die Advents- und Weihnachtszeit?
  • Gibt es Möglichkeiten zu Kooperationen?

Aufgrund der aktuellen Kontaktbeschränkungen findet die Veranstaltung als ZOOM Meeting statt.

  • Termin: 17. November – 18.00 Uhr
  • Dauer: ca. 1,5 Stunden
  • Gebühr: kostenlos

Bitte melden Sie sich hier direkt an:

https://zoom.us/meeting/register/tJckf-CpqT0uGtyFVwh_66f-OVGDKDvyC3Rc

Nach der Registrierung erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen über die Teilnahme am Meeting.

#8 „Geflüchteten zu helfen beflügelt mich!“

#8 „Geflüchteten zu helfen beflügelt mich!“

Judith und Moni erzählen von ihrem ehrenamtlichen Engagement in Erlangen

2015 war ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete kurz ein großes Thema – aber wie ist die Situation eigentlich fünf Jahre später?
Die Antwort ist: Es gibt sie auch jetzt noch! Engagierte Menschen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für Geflüchtete einsetzen, sie bei Behördengängen oder der Wohnungssuche unterstützen, mit Kindern Hausaufgaben machen und Deutsch lernen.

Mit zwei von ihnen haben Annika Hoppe-Seyler und Carina Harbeuther in der aktuellen Podcast-Folge gesprochen: Moni und Judith, beide Mitglieder beim Erlanger Verein „Ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung in Erlangen“, kurz EFIE e.V.

Sie erzählen, wie der Verein aus einer zufälligen Alltagsbegegnung heraus entstanden ist und wie er sich über die Jahre – insbesondere 2014 und 2015 – verändert hat. Mit viel Begeisterung berichten beide von ihren mittlerweile langjährigen Tätigkeiten und verraten uns, was sie sich für die Zukunft der Flüchtlingshilfe wünschen würden. So viel sei gesagt: (politische) Anerkennung ist es nicht.

RETTET DIE ZUKUNFT! online!

RETTET DIE ZUKUNFT! online!

Enkeltauglich leben – Welt retten leicht gemacht

In einer Kleingruppe spornt Ihr Euch ein halbes Jahr lang gegenseitig zu Veränderungen an, um einen nachhaltigen Lebensstil umzusetzen.

aus dem Beichtstuhl – ein Christ kann ertrinken lassen

Wöchentlicher Kommentar von Pfr. Luibl zu aktuellen Themen. Immer um die 5 Minuten Länge, dafür klare Aussagen und kirchlicher Blick.

Freie Fahrt in die Hölle! „Migranten kann man ertrinken lassen, weil sie selber das Risiko der Seenot eingegangen sind“ – so argumentiert ein evangelischer Pfarrer. Das ist nicht die Meinung der Kirche, das ist nicht die Stimme des Evangeliums. Aber es zeigt: Gewissen und Gotteswort verlieren in diesen Zeiten an Kraft. Aber es gibt noch Gewissensbisse und Gottes Zusage, alle Menschen zu retten. Seawatch ist dafür ein Beispiel.

Außerdem: Flüchtlinge ertrinken lassen geht gar nicht. Punkt!

Quellen:

Die Videos geben die Meinung und Ansichten des Verfassers wieder. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionen in den Kommentaren und bei persönlichen Treffen.

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Krokodilstränen – made in Europe

aus dem Beichtstuhl kurz #krass #kirchlich

Das Flüchtlingsland Moria brannte ab und Europa war entsetzt. Eine Schande für Europa, hieß es. Aber es waren nicht mehr als wortreiche Krokodilstränen. Moria wurde wieder aufgebaut, menschenunwürdige Zustände herrschen.

Die Solidarität schrumpfte: von über 12.000 obdachlosen Migranten hat Deutschland gerade mal 51 Kinder und 88 Erwachsene aufgenommen. Und der EU-Migrationspakt macht die Grenzen sicherer – für Europa; migrationskritische Staaten werden zu Rausschmeißern.

Es ist zum Heulen. Jesus und Mohammed weinen die Tränen Gottes bis heute. Wo bleiben die Tränen der Reue, die zu neuem Handeln führen?

Die Videos geben die Meinung und Ansichten des Verfassers wieder. Wir freuen uns über Rückmeldungen und Diskussionen in den Kommentaren und bei persönlichen Treffen.

© BildungEvangelisch Erlangen 2020 Texte: Prof. Hans Jürgen Luibl Bilder: Carsten Kurtz; Angelo Giordano – pixabay.com; Manolis Lagoutaris – AFP via Getty Images; Angelos Tzortzinis – AFP via Getty Images Schnitt + Projektleitung: Mac Felix

Seemannsmission Pfr. Schmidt

#7 Weihwasser zur Vertreibung der bösen Geister.

Von Franken nach Singapur: Einblicke in die Arbeit der Seemannsmission.

Singapur beherbergt zwei sehr verschiedene Welten: auf der einen Seite ist der südostasiatische Stadtstaat progressiv, sauber und sicher! Sein Containerhafen gilt als einer, der größten Güterumschlagsplätze weltweit. Auf der anderen Seite ist der internationale Fischereihafen am äußersten Rande der Stadt Schauplatz für moderne Formen der Sklaverei und Ausbeutung.

Einer, der diese Gegensätze persönlich erlebt hat, ist Christian Schmidt. Als evangelischer Pfarrer war er für acht Jahre, von 2008 bis 2016, in der Seemannsmission in Singapur tätig.

In unserer aktuellen Podcast-Folge sprechen wir mit ihm über die teils schwierigen, oft aber auch schönen Momente als Seelsorger und Anwalt der Seeleute. Und über gelebte Ökumene vor Ort, die u.a. bedeutet, dass der katholische Kollege selbstverständlich ein Fläschchen Weihwasser zur Verfügung stellt, damit man auch als evangelischer Pfarrer ein Schiff von bösen Geistern befreien kann. Hört rein und lasst euch mitnehmen in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag bei einer besonderen Seemannsmission.