#8 „Geflüchteten zu helfen beflügelt mich!“

#8 „Geflüchteten zu helfen beflügelt mich!“

Judith und Moni erzählen von ihrem ehrenamtlichen Engagement in Erlangen

2015 war ehrenamtliches Engagement für Geflüchtete kurz ein großes Thema – aber wie ist die Situation eigentlich fünf Jahre später?
Die Antwort ist: Es gibt sie auch jetzt noch! Engagierte Menschen, die sich ehrenamtlich und in ihrer Freizeit für Geflüchtete einsetzen, sie bei Behördengängen oder der Wohnungssuche unterstützen, mit Kindern Hausaufgaben machen und Deutsch lernen.

Mit zwei von ihnen haben Annika Hoppe-Seyler und Carina Harbeuther in der aktuellen Podcast-Folge gesprochen: Moni und Judith, beide Mitglieder beim Erlanger Verein „Ehrenamtliche Flüchtlingsbetreuung in Erlangen“, kurz EFIE e.V.

Sie erzählen, wie der Verein aus einer zufälligen Alltagsbegegnung heraus entstanden ist und wie er sich über die Jahre – insbesondere 2014 und 2015 – verändert hat. Mit viel Begeisterung berichten beide von ihren mittlerweile langjährigen Tätigkeiten und verraten uns, was sie sich für die Zukunft der Flüchtlingshilfe wünschen würden. So viel sei gesagt: (politische) Anerkennung ist es nicht.

Seemannsmission Pfr. Schmidt

#7 Weihwasser zur Vertreibung der bösen Geister.

Von Franken nach Singapur: Einblicke in die Arbeit der Seemannsmission.

Singapur beherbergt zwei sehr verschiedene Welten: auf der einen Seite ist der südostasiatische Stadtstaat progressiv, sauber und sicher! Sein Containerhafen gilt als einer, der größten Güterumschlagsplätze weltweit. Auf der anderen Seite ist der internationale Fischereihafen am äußersten Rande der Stadt Schauplatz für moderne Formen der Sklaverei und Ausbeutung.

Einer, der diese Gegensätze persönlich erlebt hat, ist Christian Schmidt. Als evangelischer Pfarrer war er für acht Jahre, von 2008 bis 2016, in der Seemannsmission in Singapur tätig.

In unserer aktuellen Podcast-Folge sprechen wir mit ihm über die teils schwierigen, oft aber auch schönen Momente als Seelsorger und Anwalt der Seeleute. Und über gelebte Ökumene vor Ort, die u.a. bedeutet, dass der katholische Kollege selbstverständlich ein Fläschchen Weihwasser zur Verfügung stellt, damit man auch als evangelischer Pfarrer ein Schiff von bösen Geistern befreien kann. Hört rein und lasst euch mitnehmen in den abwechslungsreichen Arbeitsalltag bei einer besonderen Seemannsmission.

Bio+Fairtrade Start-Up

#4 das Leben auf dieser Erde positiv beeinflussen

Podcast: Jonas Schmidle, Leiter eines Bio- und Fairtrade Start-UP´s

Wer wünscht sich das nicht: das Leben auf dieser Erde positiv beeinflussen zu können.Ein heres Ziel, dass dennoch nicht selten im Alltagschaos und den Arbeitsroutinen untergeht.

Nicht so beim Gast unserer aktuellen Podcastfolge. Jonas Schmidle, 33 Jahre alt und Vater eines Sohnes, leitet seit über acht Jahren sein eigenes Unternehmen „Bananeira„, einen Bio- und Fairtrade Großhändler mit eigener Produktion. Dabei legt er großen Wert auf möglichst nachhaltiges Wirtschaften: Sein Unternehmen führt keinerlei konventionelle Ware, alles ist mindestens bio und idealerweise regional, Produkte aus weiter entfernten Regionen Fairtrade-zertifiziert. Jonas versucht, mit kreativen Lösungen und Pfandsystemen den Verpackungsmüll zu reduzieren und arbeitet in der Produktion mit den Erlanger Regnitzwerkstätten zusammen.

Doch trotz dieses nachhaltigen und umweltbewussten Ansatzes hat es das Unternehmen nicht immer leicht (gehabt). In unserem Gespräch berichtet Jonas über die Schwierigkeiten, als innovatives Start-Up einen Kredit zu bekommen, macht Vorschläge für politische Unterstützungsangebote und appelliert gleichzeitig an jede*n einzelne*n von uns, sich bewusst mit den Produktionsbedingungen unserer Konsumgüter auseinanderzusetzen. Denn in seinen Augen haben wir alle viel mehr Macht, als wir und selbst eingestehen.

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BE Podcast Nei gschmeckt

#3 Nei g´schmeckt in die Fränkische Schweiz

Lobbyistin für Fränkische Streuobstwiesen. Was eine merkwürdigen Personenbeschreibung zu sein scheint, nimmt Gestalt an, wenn man Corinna Brauer von der Fränkischen Schweiz erzählen hört. Mitreißend schwärmt sie von den Fränkischen Gasthöfen und verrät, wo es die besten Sauerbraten und Nachspeisen gibt. Nachzulesen auch in der Kochbuch -Reihe „Gscheitgut“ im Michael Müller Verlag, von der sie Mitherausgeberin und Autorin ist.

Begeistert und begeisternd engagiert sich die Reisebuchautorin und Kulturgeographin für den Erhalt der Landschaft und Landwirtschaft der Fränkischen Schweiz und berichtet, wie es sich als Nei g´schmeggde (Zugezogene) im fränkischen Dorf lebt.

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be Podcast Anja Folge 2

#2 Positiv denken hilft!

Folge 2 des BE Podcasts

Diagnose Krebs: Operation, Chemotherapie. Ein Schwebezustand zwischen Ohnmacht, Zukunftsangst und Gottvertrauen.

BEwegt – BEschwert – BEgeistert – Der Podcast von BildungEvangelisch und Werkstatt Demokratie heute mit Annika Hoppe-Seyler und Carina Harbeuther.

Für die zweite be-Podcastfolge hat Anja zurückgeblickt auf diese intensive Zeit in ihrem Leben. Eine einschneidende und schmerzhafte Episode, die ihr aber auch Stärke, viel positive Kraft und einen geschärften Blick für das Schöne im Leben verliehen hat.

BE Podcast

#1 Menschen retten im Mittelmeer aus der WG Küche

Der Podcast von BildungEvangelisch und Werkstatt Demokratie Heute mit Annika Hoppe-Seyler und Carina Harbeuther.

Zu Gast in der ersten Ausgabe ist Lotti, eine junge Frau aus Erlangen, die sich für die Initiative „Alarmphone – watch the med“ engagiert. Sie erzählt von Ihrem Engagement, von der Möglichkeit Flüchtlingen aus der Ferne zu helfen und was sie sich für die gesellschaftliche Zukunft wünscht.

Über Alarm Phone: Das Watch the Med Alarm Phone ist ein Projekt, welches im Oktober 2014 von einem Aktivist_innen Netzwerk und zivilen Akteur_innen in Europa und Nordafrika ins Leben gerufen wurde. Das Projekt startete ein selbstorganisiertes Call-Center für Geflüchtete, die auf dem Mittelmeer in Seenot geraten.

Dabei wird von Seenot Betroffenen eine zweite Möglichkeit gegeben, ihren Hilferuf an die Küstenwachen zu tragen. In Echtzeit wird ein Fall dokumentiert und ggf. weitere Unterstützung mobilisiert. Auf diese Weise wird – soweit wie möglich – auf die jeweiligen Verantwortlichen Druck ausgeübt Menschenrechtsverletzungen wie Pushbacks zu verhindern.

Das Alarm Phone ist keine Rettungsnummer, aber eine Nummer um Unterstützung und Rettung zu organisieren.