Katja Boampong-Brummer

Kunst mit Katja Boampong-Brummer (Kunstvorträge per ZOOM)

„Der Einfluss der japanischen Farbholzschnitte auf die europäische Kunst des Impressionismus und des Jugendstils“

26. Januar 23: 19:00 Beginn, Einlass in das Meeting ab 18:30

Seit der Mitte des 19. Jahrhunderts öffnet sich Japan dem Westen und erlebt alsbald eine enthusiastische Aufnahme seiner Kunst, insbesondere der Holzschnitte und des Kunstgewerbes, in Europa, hier vor allem in Frankreich. Van Gogh wird aufmerksam, Monet ist begeistert, Caillebotte verwertet Motive, man kleidet sich „ á la japonnaise“, Galerien mit Ostasiatika schießen aus dem Boden. Die Kompositionen und Blickwinkel, die Farbkraft und Schattenlosigkeit gewinnen einen unübersehbaren Einfluss. Diesem wollen wir nachspüren und dabei die faszinierende Schönheit, Zartheit und Vielfalt der fernöstlichen Vorlagen kennenlernen.

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„Die Kardinäle Mazarin und Richelieu“

2. März 23: 19:00 Beginn, Einlass in das Meeting ab 18:30

Wir beleuchten die Jahrzehnte der französischen Geschichte nach dem Tode von Henri IV. bis in die frühen Jahre Ludwigs XIV. Sie werden entscheidend durch die machtvollen Kardinalspersönlichkeiten geprägt, die sich mit wirtschaftspolitischen Mechanismen beschäftigen, in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt sind, schrankenlos ihren Eitelkeiten frönen, die Künste und Wissenschaften fördern, sich sozial engagieren und zugleich die Idee des Absolutismus vordenken. Die Geschichtskost wir durch Bilder angereichert.

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„Caspar David Friedrich, 1774 – 1840“

19. April 23 – Achtung Mittwoch!!!: 19:00 Beginn, Einlass in das Meeting ab 18:30

Aus Anlass einer Ausstellung, die zum Jahresende in Hamburg das Oeuvre des bedeutendsten romantischen Malers in Deutschland präsentiert, wollen auch wir sein Werk vorstellen. Es scheint Ihnen gewiss bekannt und sattsam behandelt. Sehen wir ihn vor dem geschichtlichen Hintergrund- Auflösung des Heiligen Römischen Reiches, Säkularisation, Napoleonische Zeit, Befreiungskriege-, und stellen wir ihn in Vergleich zu den Kollegen- Runge, Nazarener-, so eröffnen sich hinter der vordergründigen Mondscheinseligkeit und Nebelmelancholie, hinter den beschaulichen Landschaftsmotiven und den sinnenden Rückenfiguren, hinter den „Fensterbildern“ und Ruinen codierte Untertitel und mitunter politische Botschaften, die die Romantik aus dem Elfenbeinturm des Weltfernen mitten in das aktuelle Geschehen stellen.

Bitte hier anmelden: (Achtung – ausnahmsweise ein Mittwoch!)

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Kunst und Kultur mit Katja Boampong-Brummer

2 Online-Vorträge per ZOOM mit der Kunsthistorikerin Katja Boampong-Brummer über „Masken!“ und „Kindheit in der Antike“.

MASKEN !

29. Juli 19.00 Uhr
Sie sind derzeit das Reizthema weltweit. Im Fasching aber tragen wir sie zum Spaß und als reiz-volles Versteckspiel.
Das antike Theater nutzt Masken ( nicht anders das japanische ) als schablonisierte Ausdrucksmöglichkeiten. Vielen Kulturen dienen sie als ein Medium zur spirituellen, animistischen Welt, als schamanisches Mittel also. Viele Bilder ( Ensor, Nolde, Pechstein etc. ) zeigen Masken als Symbol für Fremdartigkeit, Magisches, Furchterregendes, Bizarres. Die Römer kannten Gesichtsmasken als militärischen Schutz, als Teil der Rüstung. Die Pestmasken Venedigs sollen Krankheitsübertragung verhindern. Tragen wir nicht manchmal eine Maske, auch wenn nichts unser Gesicht bedeckt ?
Spannende Hintergründe zu dem Ding, das uns so lästig ist !

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DIE KINDHEIT IN DER ANTIKE

11. August 19.00 Uhr
Vasenmalereien, seltener Fresken, Sarkophagreliefs ( oft war schon in frühen Jahren der Lebensfaden gekappt ), Statuetten- sie erzählen uns vom dem Leben der Kinder im alten Griechenland und antiken Rom. Die Rolle der Amme und des Pädagogen war mitunter wichtiger als jene der Eltern. Wo liegen die Schwerpunkte ihrer Ausbildung ? Wie sind ihre Lebensabschnitte in der Kindheit und Jugend getaktet ? Welche Spielzeuge hatten sie ? Hier und da schauen wir auf Kinderbilder aus späteren Zeiten ( deren Fülle jeden handhabbaren Rahmen sprengt ), um die entscheidenden Etappen der Beschäftigung mit dem Wesen des Kindes zu benennen.

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